| Kunsthalle Ammersee zeigt italienische Futuristen |
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| Donnerstag, 07. Mai 2009 um 06:45 Uhr | ||
Gezeigt werden unter anderem Originalarbeiten auf Papier von Umberto Boccioni, Giacomo Balla, Carlo Carrà, Gino Severini und Luigi Russolo. Die aus 15 Bildern bestehende Sammlung soll die Bedeutung des italienischen Futurismus auf die späteren künstlerischen Bewegungen beleuchten. Im Vordergrund steht dabei die Neubewertung als «früheste avantgardistische Bewegung des 20. Jahrhunderts», die als erste die «Komplexität des modernen Lebens» erfasste. Veranstalter der bis zum 31. Mai in der Kunsthalle Ammersee präsentierten Werkschau «Carte Futuriste» ist das Instituto Italiano Cultura in Zusammenarbeit mit dem italienischen Außenministerium, dem italienischen Generalkonsulat in München und dem Kulturverein Pro Arte. Italien vom «Krebsgeschwür der Professoren, Archäologen, Fremdenführer und Antiquare» zu befreien, war die Kampfparole vom Bürgersohn-Schreck Filippo Tommaso Marinetti, der am 20. Februar 1909 auf dem Titelblatt der Pariser Tageszeitung «Le Figaro» jeder Form von «Passatismo» (Kult der Vergangenenheit) den Krieg erklärte. In ganz Europa werden derzeit ähnliche Ausstellungsprojekte veranstaltet, unter anderem im Museo Correr in Venedig (Futurismo 100), in der Modern Tate in London (Futurism) und im Martin-Gropius-Bau in Berlin (Die Sprachen des Futurismus). Auftakt der Veranstaltungsreihe in Bayern war am 3. Mai im Münchner Gasteig die Vorführung von vier Kurzfilmen aus der Zeit des Futurismus in Italien. Gezeigt wird zudem der Film «Die Futuristische Metropole - Un-Mögliche Projekte», am 17. Mai im Kino der Alten Brauerei in Stegen und am 18. Mai im Münchner Gasteig. (11.- 31. Mai, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14.00-18.00) Internet: www.kunsthalle-ammersee.de |
























































