| Hoffen auf Kiefer-Schau auch nach Tod des Sammlers |
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| Donnerstag, 07. Mai 2009 um 06:51 Uhr | ||
Zwar würden die beabsichtigten Gespräche aus Pietätsgründen zunächst verschoben. Man hoffe aber nach wie vor, dass die weltweit größte Privatsammlung des Künstlers und Friedenspreisträgers Anselm Kiefer in der Stadt präsentiert werden könne, sagte eine Sprecherin der Stadt am Mittwoch auf Anfrage. Für Mannheim wäre das Projekt ein dicker Pluspunkt für die Bewerbung als Kulturhauptstadt 2020. Vor wenigen Tagen erst hatte es aber Verwirrung darüber gegeben, ob die Schau tatsächlich wie geplant in der Stadt gezeigt wird. Die Stadt und das Universitätsklinikum Heidelberg bestätigten am Mittwoch einen Bericht des «Mannheimer Morgen», wonach der Heidelberger Kunstsammler und Ärztliche Direktor der Klinik für Mund- , Kiefer- und Gesichtschirurgie am Samstag gestorben ist. Das Klinikum würdigte den 61-Jährigen in einer Mitteilung als «großen Chirurgen, Wissenschaftler und akademischen Lehrer». Die Sammlung von Werken des Künstlers Anselm Kiefer soll Grundstock für ein neues Privatmuseum sein, das eigentlich in diesem Herbst eröffnet werden sollte. Der Kulturausschuss hatte Anfang März beschlossen, dafür jährlich 80 000 Euro Betriebskosten zu zahlen. Hintergrund ist das Interesse der Stadt, die Sammlung dauerhaft zu halten. Nach Informationen des «Mannheimer Morgen» soll es jedoch zuletzt aus dem nahen Umfeld des Sammlers geheißen haben, das Museum werde es nie geben. Dem Blatt zufolge dürfte der plötzliche Tod Mühlings «die Wahrscheinlichkeit, dass das Museum tatsächlich eröffnet wird, zusätzlich verringern». Noch immer gebe es keinen Vertragsabschluss zwischen der Stadt, dem Land und der Stiftung für Kunst und Kultur in Bonn, die das Museum betreiben soll. Internet: www.stiftungkunst.de |
























































