| Kunstschau in Peking: Deutschland plant Programm |
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| Freitag, 08. Mai 2009 um 07:51 Uhr | ||
Das Thema der Schau im Nationalmuseum sei sehr wichtig für den Dialog zwischen beiden Ländern, sagte der deutsche Botschafter in China, Michael Schaefer, am Donnerstag in der chinesischen Hauptstadt. Am Abend sollte dort die Sächsische Staatskapelle beim Mai-Festival im National Centre For The Performing Arts - einer riesigen Kuppelhalle mit Oper, Theater und Konzertsaal - spielen. «Die Kunst der Aufklärung» wird von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, den Staatlichen Museen Berlin und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gestaltet. Die Schau soll vermutlich ab Mitte 2010 für etwa 18 Monate laufen. Laut Schaefer ist ein umfangreiches Rahmenprogramm geplant. Details stünden noch nicht fest. Beispielhaft nannte er Themen wie Musik, Literatur und Philosophie. So solle es zum Dialog zwischen Kant und Konfuzius kommen. Die Ausstellung möchte auch ein Forum für junge Wissenschaftler sein. «Es geht nicht nur um die historische Phase der Aufklärung, sondern um Aufklärungen insgesamt», sagte der Chef der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth. Das Nationalmuseum wird derzeit vom Hamburger Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner umgebaut und soll in einem ersten Abschnitt im Herbst öffnen. Mit einer Ausstellungsfläche von etwa 190 000 Quadratmetern wird es zum größten Museum der Welt. Die drei deutschen Häusern sollen als erste ausländische Institutionen überhaupt im Nationalmuseum Chinas ausstellen. |
























































