| Angermuseum öffnet nach Sanierung im Juni 2010 |
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| Sonntag, 10. Mai 2009 um 10:28 Uhr | ||
«Nach fünf Jahren Bauarbeiten und Neugestaltung der Ausstellungen wird das Haus am 12. Juni 2010 mit einer attraktiven Sonderschau eröffnet», sagte Kulturbeigeordneter Karl-Heinz Kindervater (CDU) am Freitag in Erfurt. Etwa zehn Millionen Euro Fördergelder, zumeist von der EU, seien in den einstigen Kurmainzischen Pack- und Waagehof von 1705 unter anderem in Klima- und Sicherheitsanlagen investiert worden. Zur Langen Nacht der Museen am 15. Mai präsentiert das Haus als Einstimmung 21 Neuerwerbungen von der Romantik bis zur Gegenwart. «Das ist ein erster Schritt, das Museum wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.» Die ausgewählten Schenkungen, Leihgaben und Ankäufe repräsentieren mit Landschaften, Weimarer Malerschule, Stillleben oder Skulpturen Sammlungsschwerpunkte des Museums. Darunter ist eine skandinavische Landschaft des gebürtigen Pößneckers Christian Ezdorf (1801-1851), die der Förderverein des Angermuseums erworben hat. Für die Skulpturensammlung konnte die «Kugelspielerin» des Berliner Bildhauers Walter Schott (1861-1938) in einer verkleinerten Ausführung der Erstfassung von 1897 angekauft werden. Der Bildhauer Reinhold Begas rühmte sie einst als die beste Figur des 19. Jahrhunderts. 14 Tage lang können die Arbeiten im künftigen Saal für die Sonderausstellungen betrachtet werden. Bis auf die Museumsnacht ist ein Besuch kostenfrei. «Wir versuchen, in die barocke Hülle ein modernes Museum zu stellen», sagte die Kunstwissenschaftlerin Miriam Krautwurst. Die über Jahre ausgelagerten Objekte - Mittelaltersammlung, Fayencen, Kunsthandwerk, Grafik und Malerei - würden jetzt schrittweise zurückgeholt, ausgepackt, gesichtet und falls nötig restauriert, um die neuen Dauerausstellungen vorzubereiten. Seit rund 20 Jahren sei das Haus immer wieder eine Baustelle gewesen, so dass gerade bei der Inventarisierung vieles nachzuholen sei. Fast täglich könnten sich die Mitarbeiter des Museums beim Auspacken über Neu- oder Wiederentdeckungen freuen. Internet: www.angermuseum.de |
























































