|
Dienstag, 12. Mai 2009 um 06:29 Uhr |
|
Die 2,50 Meter hohen abstrahierten Menschenfiguren stünden für die vielen Individuen und ihr Zusammenwachsen im Großgebilde Ruhrgebiet, sagte Schmidt am Montag bei der Präsentation des Projektes «RuhrFigur». Die Standplätze der 5000 Euro pro Stück teuren Figuren hat Schmidt mit Hilfe von Satellitenfotos ausgewählt; sie ergeben zusammen betrachtet wieder das Bild seiner Figur. Dabei hat Schmidt den Kopf in Dortmund und die Füße in Duisburg eingeplant. Die Aktion wird von der 2006 gegründeten mittelständischen Förderinitiative im Ruhrgebiet «RuhrZirkel» unterstützt, die ehrenamtlich das Kulturhauptstadtjahr mit privaten Projekten begleiten will. Auch dieses Projekt soll rein privat finanziert werden und gehört nicht zu den rund 200 offiziellen Kulturhauptstadtprojekten. «Das ist eine hervorragende Ergänzung zum öffentlichen Programm», sagte RuhrZirkel-Chef Andreas Deppe. Die 100 Figuren mit einem schweren Betonsockel werden nach 2010 den Förderern übergeben. Schirmherrin ist die zweimalige Hochsprung-Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth. Die offene Art der Menschen im Ruhrgebiet gefalle ihr, sagte sie zur Erklärung. «Außerdem hat die Figur genauso lange Beine wie ich.»
|