| Museumschef Blume kritisiert Umgang mit DDR-Kunst |
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| Mittwoch, 13. Mai 2009 um 06:48 Uhr | ||
DDR, Kunst
In den Programmen der Museen komme DDR-Kunst praktisch gar nicht vor, sagte Blume am Dienstag im RBB-Kulturradio. Als beachtenswert bezeichnete er, was die Ausstellung «Kunst in der DDR» 2003 in der Neuen Nationalgalerie gezeigt habe. Blume empfahl, DDR- Kunst aus den Depots zu holen und sich damit zu beschäftigen. Zur aktuellen Ausstellung im Gropius-Bau «60 Jahre 60 Werke» bemerkte Blume, es sei ein fadenscheiniges Argument, das Grundgesetz heranzuziehen, um die Beschränkung auf westdeutsche Kunst zu rechtfertigen. Am Montag hatte bereits der Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnete Kunstausstellung kritisiert. Es sei eine «Frechheit», die Künstler der DDR dabei auszusparen, weil es angeblich in der DDR keine freie Kunst gegeben habe. «Das ist ein Versuch, die Geschichte zu korrigieren.» Ähnlich kritisch hatte sich bereits der Literaturnobelpreisträger Günter Grass auf der Frühjahrstagung der Akademie am vergangenen Wochenende geäußert. Die Ausstellung im Gropius-Bau passend zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes bietet einen Überblick über Kunst in der Bundesrepublik. |
























































