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Donnerstag, 14. Mai 2009 um 07:04 Uhr |
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Freistaat und Kommunen dürften nicht degressiv auf den von Statistikern bis 2020 prognostizierten Einwohnerrückgang um rund 370 000 reagieren, mahnte sie in einer Mitteilung vom Mittwoch im Vorfeld der Internationalen Tagung zu Konsequenzen der demografischen Entwicklung für die Kultur in Sachsen an diesem Donnerstag und Freitag. Veranstalter sind das Deutsche Hygiene-Museum Dresden und die Kulturstiftung Sachsen. «Sachsens Kulturlandschaft darf nicht der Boden entzogen werden.» Die Politik müsse dazu beitragen, kulturelle Werte in allen Generationen zu stärken, Abwanderung entgegenzuwirken und die Attraktivität der Region zu verbessern. Einzig sinnvolle Konsequenz sei Umbau statt Abbau. Dabei warnte Stange vor übertriebenen Erwartungen an private Geldgeber oder die Wirtschaft. «Sponsoren und Mäzene sind ebenso wichtig wie breites ehrenamtliches Engagement für die Kultureinrichtungen.» Aber ohne ein öffentlich finanziertes, solides Grundgerüst gebe es keine für alle erreichbare und bezahlbare Kunst und Kultur.
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