| Thomas Schütte hängt Kunst auf die Wäscheleine |
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| Freitag, 15. Mai 2009 um 07:22 Uhr | ||
In der von ihm selbst auf zwei Ebenen inszenierten Schau lässt der aus Oldenburg stammende Künstler, der als Bildhauer international erfolgreich ist, die 139 Blätter aus seinem Zyklus «Wattwanderung» von einer Wäscheleine baumeln. 18 großformatige Radierungen kreisen um das Thema «Frauen», 13 Blumenmotive gehören zur Mappe «Fleurs pour M. Duchamp». Ergänzt werden die drei Themen mit bislang unveröffentlichten Einzelarbeiten. Zur Erfolgsbilanz von Thomas Schütte, der 1954 in Oldenburg geboren wurde und in Düsseldorf lebt und arbeitet, gehören drei documenta-Teilnahmen in den Jahren 1987, 1992 und 1997 und der Gewinn des Goldenen Löwen für seinen Beitrag zur Biennale in Venedig 2005. Schütte gehört zur Künstler-Generation, die sich Anfang der 80er Jahre von der Minimal Art verabschiedete und die lange verschmähten erzählerischen Momente für die Kunst wieder entdeckte. Auf Dauer in seiner Heimatstadt präsent sein wird Schütte demnächst mit einer Bronzeplastik im Außenbereich des Neubaus der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO). Die nach Angaben der Bank mehr als fünf Meter hohe Plastik gehört zu einem aufwendigen Kunstprojekt im Außen- und Innenbereich ihrer Zentrale in Bahnhofsnähe. Im Zugangsbereich wird auch der weltweit hoch gehandelte Däne Olafur Eliasson mit einer in den Boden eingelassenen Kaleidoskop-Installation vertreten sein. |
























































