| Kunstauktion von Christie's trotzt der Krise |
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| Freitag, 15. Mai 2009 um 07:41 Uhr | ||
Für Bilder von David Hockney, Claes Oldenburg, Douglas Wheeler, Tony Smith und Kerry James Marshall wurde in der Nacht auf Donnerstag so viel geboten wie bisher noch nie für diese Künstler bei einer Auktion. Spitzenreiter war Hockneys monumentales Gemälde «Beverly Hills Housewife» von 1966/67, das für 7,9 Millionen Dollar (5,8 Millionen Euro) an einen anonymen Telefonbieter ging. Insgesamt brachte der traditionelle Abendverkauf fast 94 Millionen Dollar in die Kassen - deutlich mehr als die erwartete Mindestsumme von 72 Millionen Dollar. Nur fünf der 54 Werke fanden keinen Käufer. Dennoch zeigte sich erneut der massive Einbruch der Kunstpreise: Im vergangenen Jahr hatte Christie's bei einer vergleichbaren Auktion noch 348 Millionen Dollar erlöst. Beim Erzrivalen Sotheby's war am Dienstagabend die Versteigerung zeitgenössischer Kunst mit 47 Millionen Dollar hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Fachleute führten das vergleichsweise gute Abschneiden bei Christie's auf die vorsichtigen Schätzpreise und das vielseitige Angebot der Traditionshauses zurück. Filetstücke des Abends waren 20 Werke aus der Sammlung der früheren US-Kunstmäzenin Betty Freeman, die im Januar im Alter von 87 Jahren gestorben war. «Die Ergebnisse zeigen, dass es nach wie vor die Bereitschaft gibt, um seltene und hochwertige Werke zu kämpfen - vor allem, wenn sie aus einem Erbe, einem Museum oder einer privaten Sammlung stammen», sagte Christie's-Amerikapräsident Marc Porter. |
























































