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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Kunstmuseum Wolfsburg wird 15 Jahre alt PDF Drucken E-Mail
Freitag, 15. Mai 2009 um 07:44 Uhr

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VW, Sammlung, Wolfsburg

 

Trotz seines zarten Alters hat sich das Museum aber längst international einen Namen gemacht. Gilbert & George, Neo Rauch, Bruce Nauman, Elizabeth Peyton, Anselm Kiefer - Werke fast aller zeitgenössischer Künstler mit Rang und Namen waren in dem modernen Bau des Architekten Peter Schweger zu sehen. Mit der Ausstellung «Gegen den Strich» präsentiert das Haus von Samstag bis zum 13. September mehr als 100 Exponate aus seiner Sammlung. Herausgekommen ist ein Querschnitt moderner Kunst, der von Malerei über Video bis zu Installationen die große Vielfalt künstlerischen Schaffens seit den 1970er Jahren zeigt.

Als das Museum 1994 eröffnete, war die Skepsis groß. Ein Kunstmuseum in der Provinz und dann auch noch im niedersächsischen Wolfsburg, das als langweilige, graue Industriestadt verschrien war - das passte für viele nicht zusammen. Gründungsdirektor Gijs van Tuyl überzeugte die Kunstwelt schnell vom Gegenteil. Mit rund 67 000 Besuchern pro Jahr zählt das Museum in Deutschland zu den meist besuchten mit zeitgenössischer Kunst. Der heutige Direktor Markus Brüderlin lobte seinen Vorgänger van Tuyl am Donnerstag bei der Vorstellung der Jubiläumsausstellung: «Er hat dem Museum innerhalb kürzester Zeit großes Renommée verschafft.» Der frühere Leiter der Galerie der Gegenwart, Christoph Heinrich, hatte bereits zum 10. Geburtstag die Sammlung des Museums gelobt: «Die haben, was man gern haben möchte», sagte Heinrich damals.

Zu den neusten Errungenschaften der Sammlung gehört die Fenster-Installation des Schweizers Beat Streuli. 2007 hatte er die großformatigen Fotoporträts von Menschen verschiedener Nationen eigens für eine Ausstellung in Wolfsburg angefertigt. Seitdem geben sie der Außenfassade des Museums, in dessen Fenstern die Fotos von innen und außen zu sehen sind, ein neues Gesicht. «Wir konnten uns nie davon trennen», sagte Brüderlin. Seit zwei Wochen nun gehört das Werk dem Museum, eine Schenkung des Freundeskreises.

«Die Ausstellung legt keine Rechenschaft über die Sammlung ab», betonte Brüderlin. Die verschiedenen Künstlergenerationen sollten in den Dialog gesetzt werden, es solle gezeigt werden, wie unterschiedlich Themen bearbeitet werden. So steht etwa die Arbeit «Ten Heads Circle» von Bruce Nauman, ein Mobile mit zehn abgeschnittenen Köpfen, der Installation «Leben und Sterben» des jüngeren Daniel Hirst gegenüber. Hirst lässt unzählige echte Fliegen in einem Glaskasten während der Ausstellung leben und sterben.

Das Kunstmuseum gehört zur Holler-Stiftung in München - und nicht zum in Wolfsburg ansässigen VW-Autokonzern. Eng verbandelt ist das Haus aber dennoch mit dem Autobauer, erst im März schenkte VW dem Haus die Arbeit «Pyongyang» des angesagten Fotografen Andreas Gursky und die VW Financial Services unterstützt regelmäßig Projekte. Das Ehepaar Holler hatte es allerdings dank VW zu einem beachtlichen Vermögen gebracht, sie gründeten 1948 in Wolfsburg einen Versicherungsdienst für Autos. Nach dem Tod des kinderlosen Ehepaars 1989 wurde die Stiftung gegründet, die neben dem Kunstmuseum soziale Projekte unterstützt. Und die Idee einer Kunsthalle für Wolfsburg hatte der frühere VW-Chef Carl H. Hahn. Er überzeugte Asta Holler. Die Stadt stellte das Grundstück in der Innenstadt zur Verfügung, einige Großspenden ermöglichten den Neubau mit einer variablen Ausstellungsfläche von 3500 Quadratmetern

Internet: www.kunstmuseum-wolfsburg.de



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