| Museum Brandhorst öffnet die Türen |
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| Sonntag, 17. Mai 2009 um 18:22 Uhr | ||
Vom 21. Mai an darf dann auch das Publikum in den ultramodernen Bau gleich neben der Pinakothek der Moderne und die Schmuckstücke aus der Sammlung Brandhorst bewundern. Große Namen wie Andy Warhol, Damien Hirst, Gerhard Richter oder Sigmar Polke sind darunter. Doch auch der Museumsbau selbst - von außen mit 36 000 farbigen Keramikstäben besetzt - ist in sich schon ein Kunstwerk. Zur Eröffnung wird auch der Namensgeber, der Sammler Udo Brandhorst, erwartet. Gemeinsam mit seiner Frau Anette hatte er über Jahre moderne und zeitgenössische Gemälde, Skulpturen und Videos zusammengetragen. Kurz nach dem Tod seiner Frau übergab er 1999 seine Sammlung dem Freistaat. Bedingung für die Übergabe war, dass ein Platz für die auf mehr als 100 Millionen Euro geschätzte Sammlung gefunden werden musste. Ein Architekturwettbewerb für ein eigenes Haus wurde ausgeschrieben, das Berliner Architektenbüro Sauerbruch Hutton erhielt den Zuschlag. Eine der Vorgaben war, dass ein Tageslichtmuseum entstehen sollte. Komplizierte Techniken sorgen nun dafür, dass ausreichend Tageslicht in die ganz in Weiß gehaltenen Räume fällt. Dank bester Schallisolierung sind keine Straßengeräusche zu hören. Das Museum wird von der Bayerischen Staatsgemäldesammlung betrieben und von Armin Zweite geleitet. Das obere Stockwerk ist ganz dem US-Künstler Cy Twombly gewidmet. In den übrigen Räumen werden Werke verschiedener Künstler kontrastiert. Auch Videos werden zu sehen sein. Vom 21. bis 24. Mai gibt es Gelegenheit, täglich von 10 bis 22 Uhr kostenlos das neue Museum Brandhorst zu entdecken. Internet: www.museum-brandhorst.de |
























































