| Ministerin lobt Kunstpreis für Toleranz aus |
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| Sonntag, 17. Mai 2009 um 18:29 Uhr | ||
«Mit diesem Preis wollen wir die künstlerische Auseinandersetzung mit Fragen der Demokratie, Toleranz und Vielfalt der Kulturen anregen», erklärte sie in einer Mitteilung. Der Preis soll mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen alle zwei Jahre vergeben werden. Er ist mit 3000 Euro dotiert. Der Kunstpreis wird erstmals zur Konferenz «Demokratie im 21. Jahrhundert Bilanz und Perspektiven» Ende Oktober in Leipzig vergeben. Bewerben können sich bis zum 1. Juli Künstler und gemeinnützige oder öffentliche Organisationen, die in Sachsen tätig sind. Vorschläge sind beim Landesverband Soziokultur einzureichen. Die Idee dazu sei im vergangenen Jahr bei der Enthüllung des Wandrelief «Hingucken statt Weggucken» in Grimma entstanden. «Das an der Grimmaer Schwimmhalle enthüllte Relief beantwortet auf künstlerische Art und Weise die brennendsten Fragen unserer Gesellschaft: Wie begegnen wir fremden Kulturen? Was setzen wir Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremen Tendenzen entgegen?», sagte Stange. Dazu gehörten auch Themen wie Fremdenhass, Gewalt und Diskriminierung. «Im Zentrum der Prämierung stehe ein künstlerisches Werk - gefragt wird jedoch vor allem nach dem Kontext seiner Entstehung, seiner gesellschaftlichen Botschaft und Formen seiner Vermittlung.» |
























































