| Extra-Angebote am Museumstag locken Besucher an |
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| Sonntag, 17. Mai 2009 um 18:31 Uhr | ||
Landesweit beteiligten sich mehr als 50 Häuser. Vier Museen in Schwerin luden zu einem gemeinsamen Museumsfest. Im Mittelpunkt standen passend zur Bundesgartenschau Gärten und Pflanzen. Highlights waren nach Worten der Museumssprecherin Heidemarie Otto ein Konzert zum Andenken an die englische Cellistin Jacqueline du Pré (1945-1987), die Namensgeberin für die Rose «Maigold» war, sowie die Performance der Hamburger Künstlerin Maria Fisahn in ihrem Erdbeer-Museum. Im Schweriner Schlossmuseum wurden Besucher vom Blumenzimmer über die Orangerie in den Burggarten geführt. In beide Häuser kamen rund 1200 Besucher. Im Museum Güstrow herrschte Kuratorin Iris Brüdgam zufolge den ganzen Tag «ein Kommen und Gehen». Dank eines Sponsors habe das Museum eine Sonderausstellung der Malerin Angelika Tübke eröffnen können, deren Blumenbilder im altmeisterlichen Stil die Besucher begeistert hätten. Auch die Kunsthalle Rostock registrierte einen größeren Besucherandrang zur Wolfgang-Joop-Ausstellung «Eternal Love» (Ewige Liebe) als sonst. Am Morgen hätten die Besucher Schlange gestanden, sagte eine Mitarbeiterin. Angelehnt an Joops Arbeiten waren Kinder zum «himmlischen Basteln» von Engeln eingeladen. Auch am Anklamer Steintor kam es nach den Worten einer Sprecherin zeitweilig zu Wartezeiten. Die Besucher wollten den Anklamer Münzschatz aus dem Dreißigjährigen Krieg sehen, der erstmals vollständig gezeigt wird. Die Mönchguter Museen in Göhren auf Rügen waren am Sonntag Ziel von mehr als 500 Interessierten. Neben dem kostenlosen Eintritt lockte vor allem die Spinngruppe aus Putbus, die ihr Können vorführte. Kostenlose Führungen bot auch das Fallada- Museum in Carwitz (Mecklenburg-Strelitz). Die Fischerstube Altwarp (Uecker-Randow-Kreis) stellte den Schriftsteller, Förster und ehemaligem Altwarper Einwohner Egon von Kapherr (1877-1935) vor. |
























































