| Tausende Besucher am Museumstag |
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| Sonntag, 17. Mai 2009 um 18:32 Uhr | ||
Zum Internationalen Museumstag boten mehr als 70 Häuser etwas Besonderes an, wie Vorträge, Führungen und Basteleien für Kinder oder Exkursionen bei meist freiem Eintritt. Die Resonanz sei unterschiedlich von Ort zu Ort, sagte die Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg, Susanne Köstering. Das Wetter spiele mit, die Sache mache Spaß. Eine abschließende Bilanz dem Verband vorerst noch nicht vor. Der Tag stand unter dem Motto «Museen und Reisen» und wurde im Potsdam-Museum in der Landeshauptstadt eröffnet. Über die rund 400 Sammlungen in der Mark gibt ein neuer Museumsführer Auskunft, der pünktlich am Museumstag im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam vorgestellt wurde. Das Buch informiert auch über Naherholungsgebiete und hat Ausflugstipps parat, wie es in einer Mitteilung des Verbandes hieß. Das Motto des Museumstages wurde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin wörtlich genommen. Dort reisten Besucher mit einer historischen Postkutsche zu verschiedenen Museen, wie eine Sprecherin des Kutschenmuseums sagte. Ins Museum direkt seien an die 20 Leute gekommen. «Hier war es relativ ruhig.» Das Optik Museums Rathenow (Havelland) zählte bis Mittag an die 70 Gäste. «Wir sind zufrieden», sagte eine Sprecherin. Kinder konnten Kaleidoskope und Daumenkinos basteln, es gab einen Vortrag zum Jahr der Astronomie. Im Dokumentationszentrum für DDR-Alltagskultur in Eisenhüttestadt (Oder-Spree) interessierten sich Besucher für die Sonderausstellung «Über die Alpen», wie eine Sprecherin sagte. Die Schau kam in Kooperaton mit der Universität Bergamo (Italien) zustande. An die 300 Gäste besuchten die neue Ausstellung «Jagd und Macht» die in Groß Schönebeck (Barnim) von Agrarminister Dietmar Woidke und Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (beide SPD) eröffnet wurde, wie eine Sprecherin sagte. Die Schau dokumentiert den Zusammenhang von Jagd und Macht in dem Waldgebiet, wo zu allen Zeiten Mächtige jagen gingen. Der jetzt fertig gestellte erste Teil der Dokumentation umreißt die Zeit von der Weimarer Republik bis zum Nationalsozialismus. Im vergangenen Jahr waren nach Schätzungen des Landesverbandes mehr als 30 000 Menschen an dem Tag zu Ausstellungshäusern in der Mark unterwegs. Internet: www.museumstag.de |
























































