| Ausstellungen zum 100. Geburtstag von Berta Hummel |
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| Mittwoch, 20. Mai 2009 um 07:40 Uhr | ||
Hummel
Hummel ist insbesondere durch die nach ihren Motiven geschaffenen Porzellan-Kinderfiguren international bekannt. Die am 21. Mai 1909 in Massing an der Rott (Landkreis Rottal-Inn) geborene Malerin wurde nach dem Kunststudium in München Nonne und lebte fortan im Kloster Sießen in Baden-Württemberg, dort starb sie 1946 im Alter von nur 37 Jahren. Seit 15 Jahren wird der künstlerische Nachlass von Hummel in ihrem Elternhaus in Massing präsentiert. Aus Anlass des runden Geburtstages will das Hummelmuseum nicht nur die «lieblich heile Welt der Kindermotive» zeigen. Hinter der Schöpferin der seit Jahrzehnten im oberfränkischen Rödental (Landkreis Coburg) produzierten Hummelfiguren sei lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke geblieben, teilte das Museum mit. Deswegen würden in der Retrospektive gerade auch die frühen Werke gezeigt. Darunter seien Landschafts- und Blumenaquarelle, Straßenszenen, Aktzeichnungen, Porträts sowie Karikaturen. Die Ausstellung im Hummel-Geburtshaus ist bis April 2010 zu sehen. Nach dem Eintritt in das Kloster der Franziskanerinnen nahm Hummel den Ordensnamen Maria Innocentia an. Die Kinderfiguren wurden daher später unter dem Künstlernamen M. I. Hummel insbesondere in den USA zu begehrten Sammlerobjekten. Auch das Regensburger Bistumsmuseum Obermünster zeigt aus Anlass des 100. Geburtstages vom 29. Mai an eine Hummel-Ausstellung. In der Schau werde eine Auswahl aus dem expressionistischen Kreuzweg-Zyklus aus Kloster Sießen präsentiert, teilte das Museum mit. Den Hummel-Bildern werden dabei die thematisch verwandten Werke von zwei zeitgenössischen Künstlern gegenübergestellt. Die Regensburger Ausstellung bleibt bis zum 2. August geöffnet. Internet: www.hummelmuseum.de ; www.bistumsmuseen-regensburg.de |
























































