| Künstler HA Schult plant Museum in Parchim |
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| Mittwoch, 20. Mai 2009 um 07:41 Uhr | ||
Schult
Der mit seinen Müllmenschen - lebensgroßen Figuren aus Schrott - weltweit bekanntgewordene Künstler wolle seiner Heimatstadt auf diese Weise etwas zurückgeben, sagte Schults Managerin und Muse Elke Koska am Dienstag. «Große Städte und vor allem die im Westen haben genug Museen.» Für den Bau des Museums, das von Schult selbst entworfen werde, sei bereits eine Stiftung gegründet worden. Als ein möglicher Standort sei das Flughafen-Areal in der knapp 20 000 Einwohner zählenden Kreisstadt im Gespräch. Der Flughafen gehört einer chinesischen Transportfirma. HA Schult (eigentlich Hans Jürgen Schult) wurde am 24. Juni 1939 in Parchim geboren und wuchs in Berlin auf. Seine 1000 Müllmenschen haben weltweit viele Millionen Menschen gesehen, auf der Chinesischen Mauer, in Rom, Moskau oder Kairo. Im November werden die Trash People in der Antarktis aufgebaut, später in New York, dann sollen sie in das geplante Museum in Parchim ziehen. HA Schult gilt als erster europäischer Künstler, der das Thema Umwelt konsequent als Kehrseite der Konsumgesellschaft inszenierte und damit zu einem geschärften Umweltbewusstsein beitrug. |
























































