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Mittwoch, 20. Mai 2009 um 07:54 Uhr |
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Mit einem ergebnisoffenen Ideenwettbewerb solle ein optimales Nutzungskonzept gefunden werden, das Geschichte und besonderem Charakter des Gebäudes entspreche, teilte Stange am Dienstag in einer Mitteilung anlässlich der Eröffnung der Ausstellung «Verwandelte Götter» in Dresden mit. Dieser werde vorbereitet und solle unter hochkarätiger Beteiligung noch 2009 durchgeführt werden. Sie gehe von einem Start im Herbst aus. Auch der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen, Martin Roth, hofft auf eine museale Zukunft des Baus. «Im 18. Jahrhundert war es ein Schatzkästlein, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat», sagte er. Kurfürst August der Starke (1670-1733) hatte es 1723 vom Landhaus zum vierflügeligen Palais ausbauen lassen. Es beherbergte später die königliche Kunstkammer, die Porzellan-, Antiken- und Münzsammlung sowie die kurfürstliche Bibliothek. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde es 1954 wieder nutzbar gemacht - für das Landesmuseum für Vorgeschichte und das Landesamt für Archäologie. Die Schau zum 300. Jubiläum der Porzellanmanufaktur Meissen «Triumph der blauen Schwerter» (8. Mai bis 29. August 2010) erinnert an die eigentlichen Pläne des Königs: Ihm schwebte ein wahrhaft zerbrechliches Zauberschloss, außen wie innen mit Porzellan dekoriert, vor.
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