994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Richter-Bilder aus Privatsammlungen in Duisburg PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 21. Mai 2009 um 09:47 Uhr

Share

Richter, Duisburg


Die Kunstwerke aus mehreren privaten Kollektionen wie Burda oder Ströher werden von Stücken aus dem Besitz des Künstlers ergänzt, teilte das Museum am Mittwoch mit. Die rund 80 Gemälde des derzeit wohl bedeutendsten deutschen Künstlers stammen aus den Jahren 1963 bis 2007. Sie dokumentieren die gesamte Vielfalt im Werk des Wahl-Kölners, dessen Bilder zwischen «realistischen» Porträts und abstrakten Motiven stets die Möglichkeiten des Mediums Malerei untersuchen.

Internet: museum-kueppersmuehle.de

Stilwechsel als Stil - Richter-Retro in Duisburg

Von Gerd Korinthenberg, dpa


Duisburg (dpa) - Die Bilder-Schau war zwar schon in Peking und Wien, Edinburgh und Baden-Baden: Umfangreicher als in all den anderen Museen zuvor ist die Ausstellung «Gerhard Richter - Bilder aus privaten Sammlungen» jetzt in Duisburg zu Gast. Wesentlich erweitert und variiert wurde die Präsentation in der Ruhrgebietsstadt mit insgesamt 80 Gemälden zu einer regelrechten Richter-Retrospektive, die einen Überblick über mehr als 40 Schaffensjahre des Wahlkölners gibt. Und erneut lässt die vom Künstler selbst gehängte Ausstellung (21. Mai bis 23. August) den malerischen Reichtum erkennen, der dem 77-Jährigen zu Recht den Ruf als Deutschlands derzeit bedeutendstem Künstler eingebracht hat.

Selbst Richter-Kenner können im Duisburger Museum Küppersmühle noch Entdeckungen machen: Die Kunstwerke aus mehreren privaten Kollektionen wie Burda oder Ströher werden von zahlreichen Bilder aus dem Besitz des Malers ergänzt und sind mithin eher selten zu sehen. Eine anfängliche «Melancholie» bei der Begegnung mit seinem Gesamtwerk sei mittlerweile gewichen, bekannte Richter im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Aber angesichts des bisher Geschaffenen «ist es das Schwierigste, wieder was anderes zu machen. Malen ist dann spannend, wenn man neue Wege geht.»

Und «neue Wege» hat der aus Dresden stammende Ausnahme-Künstler immer wieder gewagt: So begegnet der Ausstellungsbesucher selbstverständlich den fotorealistischen Arbeiten wie der halbnackten «Olympia» (1967) oder dem merkwürdig tristen Motiv «Motorboot» (1965), die allesamt nach naiven Familien- oder Zeitungsfotos entstanden sind und sehr frühen Ruhm brachten. Aber immer wieder wechselt diese Malweise mit Abstraktionen, die etwa als gewaltige Farbvorhänge mit breiten, bunten Schlieren vor allem in den 80er Jahren entstanden sind. Die «realistische» Richter-Ikone «Kerze» (1982) hängt benachbart zu Großformaten, in denen der Maler seine Farben zu grün-rötlichen Wirbeln «verschmiert».

Das furiose graue Großformat «Alpen II» von 1968 erinnert atemraubend an die wirbelnden Landschaften William Turners und kontrastiert zu scheinbar industriell genormten Farbmustertafeln wie den grellen «18 Farben» von 1966. Wer all diese Farben mischt, erhält ein stumpfes Mausgrau, das auf einem halben Dutzend monochromer Großformate einen ganzen Museumsraum füllt - und erstaunlich spannend zum Sehen, Staunen und Meditieren einlädt.

Während das frühe «Schloß Neuschwanstein» (1963) als reine Pop-Art durchgehen kann, führt Richter den Kunstfreund mit der baumbestandenen Wiese des mehrteiligen Zyklus «Bühler Höhe» 1991 auf einen rasanten Stil-Slalom zwischen hintergründigem Impressionismus und expressiver Pinselkunst in der Nähe des späten Lovis Corinth.

Hinter all den stilistischen Wendungen und Volten Richters steht die nachdenkliche Frage nach Sinn und Grenzen der Abbildlichkeit - speziell der Malerei - im Zeitalter von Foto, Video und Film. So wurde konsequent der beständige Stilwechsel zum meisterlichen Stil des Maler-Philosophen, der hier wohl dem variantenreichen Pablo Picasso erstaunlich nahekommt.

Und wohin soll die Malerei noch gehen, wenn der Künstler ganz ungeniert und radikal einen großen, gerahmten Spiegel in seine Ausstellung hängt? Richter in Duisburg: «Das ist das perfekteste Bild. Egal, wer davor steht, es funktioniert immer.»

Internet: museum-kueppersmuehle.de



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.