| Twombly-Werke werden in Altenburg ausgestellt |
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| Samstag, 23. Mai 2009 um 07:38 Uhr | ||
Twombly
Am Sonntag wird in Altenburg eine Ausstellung mit Werken des amerikanischen Künstlers eröffnet. Bis Ende August präsentiert das Lindenau-Museum 120 Druckgrafiken, Fotografien und Zeichnungen des Gerhard-Altenbourg-Preisträgers. Eine offizielle Preisübergabe an den zurückgezogen in Italien lebenden Künstler werde es nicht geben, sagte Museums-Chefin Jutta Penndorf am Freitag. Twombly habe außerdem auf das Preisgeld von 12 500 Euro verzichtet. «Wir sehen uns als Zwischenstopp in der Mitte des Weges zwischen München und Berlin», sagte Penndorf. Sowohl im Museum für Gegenwart im Hamburger Bahnhof in Berlin als auch im neuen Museum Brandhorst in München werden Werke des 81 Jahre alten Künstlers präsentiert. «Bei uns sind die Sachen zu sehen, die nicht so oft ausgestellt werden. Ein besonderes Highlight sind Twomblys Fotografien, die bisher erst einmal in Deutschland gezeigt wurden», sagte Penndorf. Twombly, der bürgerlich Edwin Parker Twombly jr. heißt, gilt als einer der wichtigsten Vertreter des abstrakten Expressionismus. Für seinen anfangs umstrittenen Stil erhielt er 1996 den japanischen Kunstpreis Praemium Imperiale, der als Nobelpreis der Künste gilt. Im vergangenen Jahr verlieh ihm das Lindenau-Museum den Altenbourg-Preis. Er ist nach dem Altenburger Künstler Gerhard Altenbourg (1926-1989) benannt, der sich Zeit seines Lebens der offiziellen DDR-Kunst verweigerte. Die Auszeichnung, die seit 1998 alle zwei Jahre vergeben wird, geht an Künstler, die sich der Haltung Altenbourgs verpflichten. «Twombly und Altenbourg verbindet ein universaler Geist; eine freiheitlich enzyklopädische Geistigkeit, die Natur mit Kunst verbindet», begründete Museums-Chefin Penndorf die Entscheidung. Internet: www.lindenau-museum.de |
























































