994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Museumschef: Kunsthalle als Forum für regionale Künstler PDF Drucken E-Mail
Samstag, 23. Mai 2009 um 07:46 Uhr

Share

Kunsthalle, Kunst


In einem Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa erläutert der Leiter der städtischen Museen und Galerien, Erich Schneider, welche Werke in der Kunsthalle darüber hinaus zu sehen sein werden und welchen Stellenwert das Haus in Süddeutschland einnehmen wird. Die Kunsthalle soll bis zu 30 000 Besucher im Jahr anlocken und wird am kommenden Freitag (29. Mai) eröffnet.

Herr Schneider, was war die Kunsthalle früher und wer kam auf die Idee, das Gebäude nun anderweitig zu nutzen?

Schneider: «Die Kunsthalle war das Ernst-Sachs-Bad, also ein von dem Schweinfurter Industriellen Ernst Sachs 1931 bis 1933 gestiftetes beziehungsweise erbautes Schwimmbad. Dieses Bad kam in die Jahre, war in der Form nicht mehr umzubauen. Dann hat sich eine Diskussion entwickelt und der Gedanke kam, daraus eine Kunsthalle zu machen.»

Was hat der Umbau gekostet und wie lange hat das gedauert?

Schneider: «Wir werden rund 14 Millionen Euro verbaut haben. Begonnen hat das Ganze im Jahr 2005 mit den ersten Planungen, Wettbewerb und so weiter. Konkret gebaut haben wir rund zwei Jahre.»

Mit wie viel Geld wurde das Projekt gefördert?

Schneider: «Wir haben etwa 50 Prozent Förderung erhalten. Fünf Millionen von der EU, eine Million Euro aus Städtebau-Förderungsmitteln und dann noch einiges Geld von verschiedener Seite bis hin zur Landesstelle, dem Bezirk Unterfranken und so weiter. Die Hälfte der 14 Millionen Euro hat die Stadt Schweinfurt getragen.»

Inwieweit reiht sich die Kunsthalle in das städtische Kulturkonzept ein?

Schneider: «Sie reiht sich ganz natürlich mit ein. Wir haben die beiden Museen Schäfer - das Museum Otto Schäfer, das Museum Georg Schäfer. Letzteres zeigt vor allem Kunst des 19. Jahrhunderts. Wir bieten Kunst des 20. Jahrhunderts. Also wird man bei uns in Schweinfurt künftig die gesamte Bandbreite deutscher Kunst vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart sehen können. Die Kunsthalle bildet eine Stimme in diesem Konzert. Es gab auch vorher schon die Ausstellungen in der Galerie, im Rathaus. Das ist daher kein völlig neues Projekt, sondern seit 25, seit 30 Jahren gibt es das Projekt, dass nur auf neue Füße gestellt wird.»

Wie groß ist die Ausstellungsfläche und welche Künstler werden gezeigt?

Schneider: «Die Ausstellungsfläche insgesamt liegt bei etwas über 2000 Quadratmetern. Das Ganze gliedert sich in fünf Bühnen. Das sind zwei Dauerpräsentationen - einmal die Dauerpräsentation der Stadt Schweinfurt mit deutscher Kunst nach 1945. Das reicht von Rupprecht Geiger, Gerhard Fietz, Oskar Koller bis zu Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, aber auch zu Künstlern aus der Region, die wichtig sind: Heinz Altschäffel oder Peter Wörfel. Die zweite Bühne ist die Sammlung von Joseph Hierling mit Werken des expressiven Realismus zur Kunst der Zwischenkriegsjahre. Die Dritte und vierte Bühne sind Wechselausstellungen. Wir bemühen uns, jährlich vier, fünf, sechs Wechselausstellungen zu zeigen. Das beginnt mit einer Ausstellung zur Deutschen Einheit heuer im Herbst. Wir zeigen eine Triennale im Herbst und viele andere Dinge. Auch der Kunstverein hat eine eigene Ausstellungsfläche erhalten.»

Gibt es bestimmt didaktische Konzepte, die verfolgt werden?

Schneider: «Selbstverständlich. Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit ist die "MuSe", der Museums-Service. Hier versuchen wir, durch Vermittlung, Führungen, Vorträge und Aktionen, Menschen an die Kunst heranzuführen und dem Haus Impulse zu geben. Das ist ein wichtiger Aspekt, ohne den wir uns Museumsarbeit gar nicht mehr vorstellen können.»

Welchen Stellenwert nimmt das Museum frankenweit ein?

Schneider: «Wir behaupten mal zunächst, dass wir ein Alleinstellungsmerkmal haben, dadurch dass wir ein ausdrückliches Bekenntnis auch zur Region ablegen. Wir versuchen nicht, Tokio, New York oder Timbuktu nachzuzeichnen. Wir versuchen, das was sich an Kunstentwicklung in Franken abgezeichnet hat, darzustellen. Wir verlieren aber auf der anderen Seite die nationalen Horizonte nie aus den Augen, versuchen, hier die Entwicklung nachzuzeichnen. Insofern glauben wir, dass wir eine wichtige Stimme in dem Museumskonzert in Unterfranken, in Franken und in Süddeutschland sein werden.»


Interview: Angelika Röpcke, dpa

(Internet: Kunsthallewww.kunsthalle-schweinfurt.de)



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.