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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Schöpfer von «Tim und Struppi» wird museumsreif PDF Drucken E-Mail
Montag, 25. Mai 2009 um 22:49 Uhr

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Hergé, Rodwell


Der französische Stararchitekt Christian de Portzamparc entwarf das flache weiße Haus in Louvain-la-Neuve vor den Toren Brüssels, das vom 2. Juni an für die Öffentlichkeit geöffnet sein wird. «Wir erwarten bis zu 200 000 Besucher pro Jahr», sagte Museumsdirektor Laurent de Froberville am Montag in Louvain-la-Neuve.

Das Museum zeigt in acht Räumen auf rund 2000 Quadratmetern Originalseiten von Comicalben, Zeichnungen, Werbeplakate und persönliche Gegenstände von Georges Rémi alias Hergé (1907 bis 1983). Um die empfindlichen Originale nicht zu sehr zu strapazieren, werden sie von Zeit zu Zeit ausgetauscht. Foto- und Filmaufnahmen sind strikt verboten. «Es kann sein, dass ein Besucher beim zweiten Mal andere Ausstellungsstücke sieht», sagte der niederländische Comic- Zeichner Joost Swarte. Ihm sei es darauf angekommen, bei der Konzeption des Museums auch weniger bekannte Comic-Figuren aus der Feder Hergés vorzustellen, wie Quick und Flupke, zwei Jungen aus Brüssel.

Die Vorbereitungsarbeiten dauerten gut zehn Jahre. Die Witwe des Künstlers, Fanny Rodwell, habe die Kosten für das Museum von 17 Millionen Euro komplett getragen, sagte de Froberville. «Es hat keine öffentlichen Subventionen gegeben.» Rodwell und ihrem zweiten Ehemann Nick Rodwell wird in Belgien mitunter vorgeworfen, das Erbe Hergés zu strikt zu verwalten. «Wir haben uns dafür entschieden, schöne Sachen zu machen, keine Kleinigkeiten!», rechtfertigte sich Fanny Rodwell einmal in der französischen Tageszeitung «Le Monde». «Ein noch lebender Hergé hätte auch Qualität bevorzugt.»

«Qualität» - das ist auch das Motto des Museums, das im Süden Brüssels entstand, weil Fanny Rodwell in der Hauptstadt kein geeignetes Grundstück fand. Dezent beleuchtete Vitrinen, sparsames Mobiliar, ein lichtüberflutetes Atrium. Das dürfte eher erwachsene Comic-Liebhaber ansprechen als Kinder. Die Erben wollen Hergé als einen gebildeten und humanistisch eingestellten Künstler zeigen. «Er war ein Perfektionist, er wollte das beste Szenario machen», meinte de Froberville. Mit Blick auf die gleichzeitige Eröffnung des Magritte-Museums in Brüssel sagte er: «Das ist ein wichtiges Ereignis für Belgien.»

Die ersten Geschichten des rasenden Reporters Tim, der von seinem treuen Foxterrier Struppi begleitet wird, erschienen vor 80 Jahren in der Jugendbeilage der Brüsseler Zeitung «Le Vingtième Siècle» (Das 20. Jahrhundert). Ein Album gab es erstmals 1930, es folgten 23 weitere. Die erste Reise führte Tintin, wie Tim auf Französisch heißt, in die Sowjetunion. Es folgten China, Afrika oder der Balkan. Auf dem Mond landete der Journalist, der weder Eltern noch Freundin hat, lange vor den Amerikanern. Die Bände wurde in über 70 Sprachen übersetzt.

Tim hat zwar das Greisenalter erreicht, fasziniert aber noch immer. Eine Verfilmung der Tim-Abenteuer von Steven Spielberg, die laut Informationen des Museums 2011 in die Kinos kommen wird, soll den Gentleman-Helden vor allem in den USA und in Südamerika bekannter machen. «Hergé wäre sehr glücklich über den Spielberg-Film gewesen», sagte Fanny Rodwell einmal. Spielberg, ein erklärter «Tim- und Struppi»- Fan, hatte sich die Filmrechte bereits zu Lebzeiten Hergés gesichert.




Tags: rodwell  fanny  museums  tim  hergé  abstrakte kunst  
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