| Moderne Kunst in Schweinfurt nun unter anderem Dach |
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| Mittwoch, 27. Mai 2009 um 05:26 Uhr | ||
Schweinfurt (dpa/lby) - Kunst der klassischen Moderne auch aus Franken wird in Schweinfurt künftig in einem ehemaligen Schwimmbad präsentiert. An diesem Freitag (29. Mai) soll die neue Kunsthalle im früheren Ernst-Sachs-Bad eröffnet werden. Das Volks- und Hallenschwimmbad war in den 30er Jahren vom Schweinfurter Industriellen Ernst Sachs gestiftet worden, allerdings mittlerweile in die Jahre gekommen. Für etwa 14 Millionen Euro sei das Haus daher in den vergangenen zwei Jahren umgebaut worden, sagte der Leiter der städtischen Museen und Galerien, Erich Schneider, der Deutschen Presse-Agentur dpa. In dem Haus wird nach Angaben vom Dienstag künftig auf rund 2000 Quadratmetern die ständige Sammlung «Diskurse - Deutsche Kunst nach 1945» präsentiert. Zudem sollen Dauerleihgaben von Joseph Hierling mit rund 350 Exponaten des expressiven Realismus zu sehen sein. Insbesondere auf Werke von Künstlern, die zwischen den beiden Weltkriegen agierten, soll ein Augenmerk gelegt werden. Die Stadt will das Angebot durch Wechselausstellungen bereichern. Neben zwei Dauerpräsentationen mit Arbeiten von Rupprecht Geiger, Gerhard Fietz, Oskar Koller oder dem Paar Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff sollen auch Künstler aus der Region ein Forum erhalten, sagte Schneider. «Wir bemühen uns, jährlich vier, fünf, sechs Wechselausstellungen zu zeigen.» Im Herbst soll eine Ausstellung zur Deutschen Einheit präsentiert werden. Vom 19. Juni an werden zudem unter dem Titel «Farbe, Furcht und Engel» Werke des Oberpfälzer Malers Franz Hitzler ausgestellt. Im November folgt eine Triennale unter dem Motto «Fokus Franken». Zeitgenössische Kunst wird in Schweinfurt bereits seit 1984 gezeigt, allerdings bisher in einer Galerie. IInternet: Kunsthalle: www.kunsthalle-schweinfurt.de |
























































