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Mittwoch, 27. Mai 2009 um 11:41 Uhr |
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Köln (dpa/lnw) - Der Bundesverband Deutscher Galerien zieht von Köln nach Berlin. Der mitgliederstärkste Galerienverband in Europa strebe einen Wechsel an die Spree bis Anfang 2010 an, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in Köln. Von dort aus könne die Vernetzung mit politischen Entscheidern aus Bereichen wie Wirtschaft, Finanzen, Kultur und Medien besser intensiviert werden. Es werde immer wichtiger, auf die juristischen, betriebswirtschaftlichen und kulturpolitischen Rahmenbedingungen Einfluss zu nehmen, unter denen die Galerien arbeiteten, hieß es in einer Mitteilung des BVDG. Der Berlin-Umzug sei «eine Entscheidung für den wichtigsten Standort für kulturpolitische Lobbyarbeit», aber kein Votum gegen das Rheinland mit seiner lebendigen und bedeutenden Galerienszene. Der Verband mit gut 350 Mitgliedern werde weiter mit der Koelnmesse zusammenarbeiten. Das vom BVDG gegründete Zentralarchiv des Internationalen Kunsthandels bleibe in der Domstadt.
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