| Spatenstich für spektakulären Museums-Erweiterungsbau in Duisburg |
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| Mittwoch, 27. Mai 2009 um 11:42 Uhr | ||
Duisburg (dpa/lnw) - Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Bauarbeiten zum spektakulären Erweiterungsbau des Kunstmuseums Küppersmühle im Duisburger Innenhafen begonnen. Der Bau, der im Kulturhauptstadtjahr 2010 eröffnet werden soll, symbolisiere den nachhaltigen Wandel durch Kultur, sagte der nordrhein-westfälische Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU) am Mittwoch in Duisburg. Die Kulturhauptstadt 2010 in der Metropole Ruhr müsse dazu genutzt werden, «die kulturelle Stärke Nordrhein-Westfalens stärker als bisher in Europa und der Welt herauszustellen». Der Erweiterungsbau des renommierten Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron sieht einen in 35 Meter Höhe teilweise frei schwebenden, zweigeschossigen Container vor, der auf das an die ehemalige Mühle grenzende Silogebäude «ohne zu kippeln» aufgelegt wird. Getragen wird die kühne Stahl-Konstruktion, die mit ihren 55 Metern Länge und 30 Metern Breite fragil in der Luft hängt, von den Silos. Der Bau selbst soll, nachdem er am Boden zusammengeschweißt worden ist, Anfang kommenden Jahres per Kran aufgesetzt werden. Der Erweiterungsbau mit zusätzlichen 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist die zukünftige Heimat der Darmstädter Sammlung Ströher, die mit ihren herausragenden Werken zur deutschen Kunst der Nachkriegszeit zu den international bedeutendsten Privatkollektionen zählt. Im Jahr 2005 hatte das Ehepaar die Sammlung Grothe gekauft, jene Kollektion, die bis dahin im Privatmuseum Küppersmühle präsentiert worden war. Die veranschlagten Baukosten von rund 33 Millionen Euro sind nach Angaben des Bauträgers, der Duisburger Baugesellschaft GEBAG, gesichert. Je 10 Millionen Euro geben das Land NRW und der Essener Industriekonzern Evonik sowie weitere private Sponsoren.
Internet: www.museum-kueppersmuehle.de |
























































