| Frankfurter MMK zeigt Pop-Art-Künstlerin |
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| Mittwoch, 27. Mai 2009 um 17:22 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa) - Der Pop-Art-Künstlerin Sarah Morris widmet das Frankfurter Museum für Moderne Kunst (MMK) vom 30. Mai bis 30. August eine Ausstellung. Die Arbeiten der 1967 geborenen Amerikanerin umfassen sowohl die Malerei als auch den Film. Dabei bedient sie sich auch der Formensprache des Minimalismus, wie das Museum am Mittwoch berichtete. Morris schaffe einen neuen inhaltlichen Diskurs, der sich zwischen Politik, Industriedesign, Unterhaltung, Kommerz und Architektur bewege. In ihren Bildern und Filmen erkundet Morris die psychologischen und gesellschaftlichen Codes der modernen Stadt. In zahllosen Variationen komplexer Farb- und Formanalysen versucht Morris herauszufiltern, was hinter den heutigen Fassaden architektonischer und urbaner Strukturen verborgen liegt. Im Rahmen der Ausstellung ist erstmals in Europa Morris' neuester Film «Beijing» zu sehen. In dem 86-minütigen Streifen geht es um die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Morris habe ein «surreales Porträt eines autoritären, neokapitalistischen Staates in einer extremen Phase der Selbststilisierung und Kontrollsucht» geschaffen. Mit der Ausstellung setzt das MMK aktuelle Präsentationen aus seiner Sammlung fort. Das Museum hat sich auf die amerikanische und europäische Kunst der 1960er Jahre - insbesondere der Pop-Art und des Minimalismus - konzentriert.
(Internet: www.mmk-frankfurt.de) |
























































