| Ausstellung «Giacometti» und seine Familie |
|
|
|
| Freitag, 29. Mai 2009 um 18:52 Uhr | ||
Riehen (dpa/lsw) - Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Designobjekte von Alberto Giacometti (1901-1966) sind von diesem Sonntag (31.5.) an in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel zu sehen. «Giacometti» ist der schlichte Titel der Ausstellung, die bis zum 11. Oktober läuft. Rund 150 Arbeiten des Schweizer Künstlers zeigen ihn als Zentrum seiner Familie. Dabei waren besonders der Vater und Maler Giovanni Giacometti (1868-1933) wie auch sein Bruder Diego (1902-1985) von existenzieller Bedeutung. Die Ausstellung will Giacometti als Wegbereiter der Moderne in seinen vielen Facetten zeigen. Giacometti hat sich vor allem mit seinen filigranen, überlangen Skulpturen ins Bewusstsein gegraben. Hierzu gehören nicht zuletzt der «Homme qui marche II» (1960) und die für die Biennale von Venedig 1956 geschaffenen «Femmes de Venise», die vollständig präsentiert werden. Die Tierskulptur «Le chien» (1951) verstand der Künstler als Selbstporträt. Seine Gemälde und Zeichnungen werden zu den Werken der anderen Mitglieder der Künstlerfamilie gesetzt, zu denen auch der Onkel und Maler Augusto Giacometti (1877-1947) und sein 1907 geborener Bruder, der Architekt Bruno Giacometti, gehören. Die Ausstellung mit Leihgaben aus europäischen und amerikanischen Museen sowie Privatbesitz deckt alle Schaffensperioden ab. Sammler, Kunsthändler und Museumsgründer Ernst Beyeler war mit Alberto Giacometti eng befreundet. 1963 veranstaltete er dessen erste Einzelausstellung in seiner Basler Galerie. Insgesamt rund 300 Giacometti-Werke sind durch Beyelers Hände gegangen.
(Internet: www.beyeler.com) |
























































