| Islamische Bildwelten im Martin-Gropius-Bau |
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| Mittwoch, 04. November 2009 um 15:13 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Klassische und moderne Werke islamischer Kunst sind ab Donnerstag (5. November) im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu besichtigen. Die Ausstellung «Taswir - Islamische Bildwelten und Moderne» will eine aktuelle Sicht auf islamisch geprägte Kunst eröffnen, hieß es von den Veranstaltern am Mittwoch in Berlin. Die Besucher sollen dazu angeregt werden, fest stehende Grenzen zwischen «Ost und West» oder «Orient und Oxident» neu zu sehen und kritisch zu hinterfragen.
Kuratorin Almut Bruckstein Coruh bezeichnete die Ausstellung als «nicht-museal», denn sie folge keinem konservativen Aufbau etwa nach Chronologie oder Regionen. Vielmehr handle es sich um einen «Parcour», der drei zentralen Themen folge: Kalligraphie, Ornament und Miniatur. In 18 «Themenräumen» mit 250 Werken würden persische, arabische Bildtraditionen auf Zeichnungen, Fotografien oder Video- und Klanginstallationen der Moderne treffen.
Bruckstein Coruh hob besonders Werke aus dem 10. bis 13. Jahrhundert hervor, die in Europa lange in Vergessenheit geraten seien. Außerdem seien drei persische Miniaturen aus dem 16. Jahrhundert zu sehen, die «eine Art Comic» bildeten, sagte Kurator Hendrik Budde.
An der bis zum 18. Januar zu sehenden Ausstellung seien rund 50 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler unter anderem aus Beirut, Kairo, Damaskus, Teheran, Istanbul, Paris, London und New York beteiligt, kündigten die Veranstalter an. Zu den Leihgebern gehören neben dem Museum für Islamische Kunst in Berlin unter anderem die Eremitage Sankt Petersburg, das British Museum und die British Library London sowie das Gulbenkian Museum Lissabon. |

























































