Reden über Kunst:
Pedro Cabrita Reis
After all, constructing an art work is still building a dream
Freitag, 20. November 2009, 19 Uhr
Veranstaltungsraum, Galerie der Gegenwart
Pedro Cabrita Reis, 1956 in Lissabon geboren, ist einer der wichtigsten portugiesischen Künstler, dessen Werke erstmal seit 1996 wieder in einem deutschen Museum zu sehen sind. Anlässlich seiner bisher umfangreichsten Werkschau in der Hamburger Kunsthalle One after another, a few silent steps wird er im Dialog mit dem britischen Kunstkritiker Adrian Searle (Guardian) über sein künstlerisches Konzept und seinen Blick auf die Kunstgeschichte sprechen.
Neben zahlreichen internationalen Ausstellungen nahm Cabrita Reis 1992 an der documenta teil und vertrat 2003 Portugal bei der Biennale in Venedig. Aktuell ist er mit zwei großen Werken bei der 10. Lyon Biennale vertreten. Seit den frühen 1990er Jahren beschäftigt er sich mit den Themen Behau- sung, Architektur, Territorium und verarbeitet oft Stühle, Tische und Fenster, Fundstücke und industrielle Materialien wie rohe Bretter oder Neonröhren. Eines der Leitmotive seiner Arbeiten ist die „Unbehaustheit“ des Menschen als Grundkonstante der conditio humana. Bis zum 28. Februar werden in der Galerie der Gegenwart rund sechzig seiner zum Teil raumgreifenden Installationen, Gemälde, Zeichnungen und Photographien gezeigt, darunter Werke, die für die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle konzipiert wurden.
Im Anschluss an das Gespräch steht der Künstler für Fragen zur Verfügung. Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.
Der Zyklus Reden über Kunst wird ermöglicht durch:

Eintritt 5 € (ermäßigt 2,50 €)
|