| Höchstpreis für Giacometti bei Herbstauktionen |
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| Donnerstag, 05. November 2009 um 18:31 Uhr | ||
New York (dpa) - Und der Kunstmarkt lebt doch! Sammler von Impressionisten und Moderner Kunst haben am Mittwoch (Ortszeit) in New York bewiesen, dass attraktive Werke trotz der Krise Höchstpreise erzielen können. Sotheby's versteigerte eine Bronze von Alberto Giacometti zum Doppelten des Schätzpreises. «L'Homme qui Chavire» (1951) zeigt einen stürzenden Mann und gilt als Ikone des Existenzialismus. Das Werk wurde für 19,3 Millionen Dollar (13 Millionen Euro) veräußert.
Zwei fauvistische Gemälde von André Derain und Kees Van Dongen setzten Rekordmarken für die beiden Künstler. Insgesamt setzte Sotheby's an seinem ersten Abend der traditionellen New Yorker Herbstauktionen 181,7 Millionen Dollar um, knapp 20 Millionen mehr als erwartet. Von seinen 66 Losen fanden nur 10 keinen Abnehmer. Das Auktionshaus Christie's hatte am Abend zuvor nur 40 Werke angeboten, von denen 12 unverkauft blieben.
Wassily Kandinskys «Krass und Mild», eine der bedeutendsten Arbeiten aus der Bahhaus-Periode, die in den letzten Jahrzehnten auf einer Auktion angeboten wurde, lag mit dem Höchstgebot von 10,6 Millionen Dollar ebenfalls deutlich über dem Schätzpreis von 6 bis 8 Millionen. Auch ein später Picasso, ein Bild von einem Mann mit gelbem Hut, «Buste d'Homme» (1969), erfüllte mit dem Zuschlag bei 10,3 Millionen Dollar die Erwartungen des Auktionshauses. |

























































