| Einsparmöglichkeiten im Kultusressort |
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| Donnerstag, 05. November 2009 um 18:35 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Angesichts dramatischer Steuerausfälle hat die CDU/FDP-Landesregierung beschlossen, dass alle Ressorts den Gürtel enger schnallen. Die meisten haben bereits Kürzungsvorschläge vorgelegt. Dagegen verlangt Kultusminister Helmut Rau (CDU) sogar mehr Geld. Allerdings sehen Finanzexperten in der Regierung auch in Raus Haushalt Sparmöglichkeiten, die aber politisch höchst umstritten sind.
So könnten internen Berechnungen zufolge jährlich 63 Millionen Euro gespart werden, wenn drei unterrichtsfreie Tage im Jahr gestrichen würden, die den Lehrern im Zuge der Arbeitszeitverkürzung für die Beamten zugestanden wurden. Die anderen Beamten müssen inzwischen wieder länger arbeiten, bei den Pädagogen blieb es bei der unterrichtsfreien Zeit.
Laut einer Untersuchung des Rechnungshofes entfallen 17,9 Prozent des Unterrichtsausfalls auf die Fortbildung der Lehrer während der Unterrichtszeit. Würde man die gesamte Fortbildung der Pädagogen in die unterrichtsfreie Zeit legen, brächte dies 3,5 Millionen Euro pro Jahr.
Infolge der rückläufigen Schülerzahlen an den Grund- und Hauptschulen sollen von dort rund 1400 Lehrerstellen in die Gymnasien und beruflichen Schulen verlagert werden. Für diese Pädagogen strebt das Kultusministerium auch eine höhere Besoldung an, die aber nicht zwingend ist. Dies würde zusätzlich 5,3 Millionen Euro im Jahr 2010, und 9,2 Millionen Euro im Jahr 2011 kosten.
Die Sprachförderung für Vorschulkinder wurde bisher von der Landesstiftung finanziert. Die Kosten beliefen sich auf 8 Millionen Euro pro Jahr. Künftig will das Land diese Aufgabe aus dem Haushalt finanzieren. Das Kultusministerium verlangt 15 Millionen Euro pro Jahr dafür. |
























































