| US-Ökonom Florida: Mehr Mitsprache für Hamburgs Künstler |
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| Freitag, 06. November 2009 um 19:31 Uhr | ||
Hamburg (dpa/lno) - Im Streit um die Stadtentwicklung in Hamburg hat der US-Ökonom Richard Florida mehr Mitspracherechte für Künstler und Kulturschaffende gefordert. Hamburg sollte als erste Stadt der Welt vorangehen und Künstlern Eigentumsanteile in ihren Stadtteilen und Häusern anbieten, sagte der Professor an der Universität von Toronto dem ZDF-Kulturmagazin «Aspekte» (Freitag). «Da diese Diskussion gerade in Hamburg stattfindet, könnte man einen Hamburger Dialog ins Leben rufen», sagte Florida. «Daraus könnten "Hamburger Grundsätze" entstehen. Die Stadt könnte so weltweit als Modell dienen.» Florida hat die Theorie der «Kreativen Klasse» entwickelt. Diese ist seiner Meinung nach der wichtigste Motor für das ökonomische Wachstum einer Stadt.
In Hamburg halten seit Ende August über 200 Künstler Häuser im historischen Gängeviertel besetzt. Sie wollen damit die Pläne eines Investors verhindern, große Teile des Viertels für Neubauten abzureißen. Mit dem Manifest «Not in our Name - Marke Hamburg» haben sich weitere Kulturschaffende gegen die Stadtentwicklungspolitik Hamburgs gewandt. Sie beklagen, dass historisch gewachsene Viertel zerstört und ursprüngliche Bewohner und Künstler verdrängt werden. Unter den inzwischen rund 2600 Unterzeichnern sind auch der Künstler Daniel Richter, der Schauspieler Peter Lohmeyer und der Musiker und Autor Rocko Schamoni. |
























































