| Kunstsammler Brandhorst in New York vor Gericht |
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| Montag, 09. November 2009 um 19:47 Uhr | ||
New York/München (dpa/lby) - Der deutsche Kunstsammler Udo Brandhorst muss sich vor einem US-Bundesgericht in New York verantworten. Brandhorst ist von einer Galeristin in New York im Zusammenhang mit zwei Werken des britischen Künstlers Damien Hirst angeklagt. Das Verfahren wurde am Montag von Bundesrichter Jed S. Rakoff in Manhattan eröffnet, bestätigte eine Sprecherin des Gerichts.
Im Mai war in München das Museum Brandhorst eröffnet worden, das eigens für die weltberühmte Sammlung von Udo und Anette Brandhorst gebaut worden war. Nach dem Tod seiner Frau hatte Brandhorst die auf 100 Millionen Euro geschätzten Werke dem Freistaat Bayern übergeben.
Ob Brandhorst selbst an der Verhandlung teilnimmt, war zunächst nicht bekannt. Er wird durch den New Yorker Anwalt John Wait vertreten. Die Galeristin Venetia Kapernekas, angeblich eine langjährige Geliebte von Brandhorst und Mutter eines gemeinsamen Kindes, wirft dem Angeklagten vor, mit ihrem Geld zwei monumentale, mehrere Millionen teure Hirst-Kunstwerke erworben zu haben. «The Hym» und «In This Terrible Moment» seien prominente und spektakuläre Bestandteile der Sammlung im Brandhorst Museum in München.
Kapernekas pocht in dem Geschworenenprozess auf ihren Anteil an den Hirst-Werken. Als Zeuge ist auch der bekannte Galerist Larry Gagosian geladen, der die beiden Hirsts an Brandhorst verkauft hatte. Im Brandhorst-Museum im Münchner Museumsareal sind mehr als 700 Exponate ausgestellt. |

























































