| Ausstellung zeigt inoffizielle DDR-Fotos |
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| Montag, 09. November 2009 um 19:49 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer dokumentiert eine Ausstellung in Frankfurt die inoffizielle Seite der DDR-Fotografie. Unter dem Titel «Denk ich an Deutschland...» sind Arbeiten von mehr als 12 Fotografen aus der unternehmenseigenen Sammlung der DZ Bank zu sehen. Die Fotografen hatten sich den künstlerischen Vorgaben der Propaganda-Bilder widersetzt und im Untergrund gearbeitet. «Die Ausstellung ist eine Zeitreise in die Geschichte der DDR jenseits der heroischen SED- Bilder», sagte die Leiterin der DZ Bank Kunstsammlung, Luminita Sabau, am Montag in Frankfurt.
Vertreten sind Künstler wie Sibylle Bergemann, Arno Fischer, Florian Merkel oder Evelyn Richter. Ihre Werke dokumentieren die Zeit der 50er Jahre bis zum Mauerfall. Kernstück der Ausstellung ist eine Ausgabe der Zeitschrift «Foto-Anschlag» aus dem Jahr 1988. Darin veröffentlichten 32 Künstler ihre DDR-kritischen Arbeiten. Um die Zeitschrift an der Zensur vorbei zu bringen, wurde sie in einer Auflage von nur 40 Exemplaren gedruckt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge westdeutscher Künstler wie Barbara Klemm oder Paul Pfarr.
Die Fotosammlung der DZ Bank gilt als eine der bedeutendsten Unternehmenssammlungen zeitgenössischer Fotografie weltweit. Sie umfasst rund 6000 Werke von mehr als 600 Künstlern. Unter den Arbeiten befinden sich rund 500 aus der ehemaligen DDR. Die Ausstellung ist noch bis zum 9. Januar zu sehen. |
























































