| Retrospektive und Ehrenbürger-Würde für Schinko |
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| Dienstag, 10. November 2009 um 17:38 Uhr | ||
Neubrandenburg/Röbel (dpa/mv) - Der Maler und Grafiker Werner Schinko wird mit einer umfassenden Werkschau in der Neubrandenburger Kunstsammlung geehrt. Zudem wird er Ehrenbürger von Röbel. Anlass ist Schinkos 80. Geburtstag vor einem Monat, sagten Sprecher der Stadt Röbel und der Kunstsammlung am Dienstag. In Röbel (Müritzlreis) lebt und arbeitet der aus Böhmen stammende gelernte Glasmaler seit mehr als 60 Jahren. Bekannt wurde Schinko vor allem in der DDR mit seinen Märchen- und Tierzeichnungen sowie anderen Buchillustrationen.
Der Rückblick auf sein Schaffen unter dem Motto «Gezeichnetes Leben» soll am 21. November eröffnet werden. «Wir zeigen rund 100 Arbeiten Schinkos von den 1950er Jahren bis heute», sagte Elke Pretzel, Sprecherin der Kunstsammlung. Zu sehen seien Siebdrucke, Farbholzschnitte, Aquarelle und andere Arbeiten auf Papier, darunter die bekannten Holzschnitte zu Fritz Reuters «Kein Hüsung».
Die Urkunde als Ehrenbürger werde Schinko am 23. Januar beim Jahresempfang in Röbel erhalten, sagte Bürgermeister Heiner Müller. Der 80-Jährige sei der bekannteste Künstler der Region und habe den Namen Röbels in die Welt getragen. Der Beschluss sei einstimmig von der Stadtvertretung gefasst worden. «Er wird wahrscheinlich der erste Ehrenbürger Röbels», sagte Müller. Geprüft werde noch, ob der letzte Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, Friedrich Franz IV., Anfang des 20. Jahrhunderts Ehrenbürger der Müritzstadt wurde. Er hatte 1912 Röbel besucht. Tags: r
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