| CDU gegen Rückseiten-Bemalung der East Side Gallery |
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| Dienstag, 10. November 2009 um 18:26 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Die CDU ist gegen eine Bemalung der Rückseite der East Side Gallery in Berlin, die berühmte «Mauerbilder» wie den «Bruderkuss» zwischen Honecker und Breschnjew zeigt. Die CDU wandte sich damit am Dienstag gegen einen Vorstoß der Grünen-Fraktion in Friedrichshain-Kreuzberg. «Zur Authentizität des Mauerabschnitts am Friedrichshainer Spreeufer gehört eine unbemalte Westseite», sagte der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Michael Braun. «Sie muss mahnend der getöteten Menschen gedenken, die an diesem Mauerstück dem staatlichen Morden im Auftrag des SED-Regimes zum Opfer fielen.»
Auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ist gegen eine zweiseitige Bemalung der Mauergalerie. Die östliche Seite sei «die Seite der Künstlerinnen und Künstler», die sie vor Jahren gestaltet hätten, die andere Seite sei von ihnen ausdrücklich nicht bemalt worden. «Und das sollte nach Auffassung des Vereins so bleiben, und auch meine Fachverwaltung unterstützt diese Position», sagte Wowereit am vergangenen Freitag anlässlich der Wiedereröffnung der restaurierten East Side Gallery.
Die 1,3 Kilometer lange Galerie zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße ist der längste erhaltene Rest der vor 20 Jahren gefallenen Berliner Mauer und wird auch die längste Open-Air-Galerie der Welt genannt. 118 Künstler hatten diesen Teil der Mauer nach der Wende bemalt. |
























































