| NRW-Landesregierung steht zu Beuys-Museum |
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| Mittwoch, 11. November 2009 um 19:42 Uhr | ||
Düsseldorf (dpa) - Eine von Kritikern aus der Kunstszene geforderte Verlagerung der Beuys-Sammlung aus dem Museum Moyland am Niederrhein kommt für die nordrhein-westfälische Landesregierung nicht in Frage. «Auch eine neue Landesregierung muss millionenschwere Investitionsentscheidungen alter Landesregierungen respektieren», sagte NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff am Mittwoch als Antwort auf eine SPD-Anfrage im Kulturausschuss. In einem offenen Brief an Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hatten prominente Künstler und Kunstexperten aus dem In- und Ausland unlängst den Abzug der Beuys-Sammlung gefordert, da die Werke des Künstlers dort konservatorisch gefährdet seien.
«Merkwürdig ist, dass die Kritik genau in dem Moment kommt, in dem ein Neuanfang beschlossen ist. Sie hätte schon viel früher geäußert werden können, das Museum ist seit 12 Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich», sagte Grosse-Brockhoff. Bereits Anfang des Jahres habe die neue Direktorin des Museums, Bettina Paust, der Öffentlichkeit «ein neues, überzeugendes Konzept» für das Museum vorgestellt, das die Landesregierung unterstütze. Grosse-Brockhoff: «Dieses Konzept wird nun umgesetzt. Im Zuge der Neugestaltung des Museums wird auch die Präsentation der Werke von Joseph Beuys grundlegend verändert.» Das Museum arbeite im übrigen nach den international üblichen konservatorischen Standards und werde dabei von einem fest angestellten Papier-Restaurator unterstützt.
Als «reine Stimmungsmache» hatte die Direktorin des Beuys-Museums den Vorwurf der Zerstörung empfindlicher Werke des bedeutenden Künstlers zurückgewiesen. Das Schreiben an Rüttgers war vom ehemaligen Sekretär des 1986 gestorbenen Beuys initiiert worden. |
























































