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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Krise nagt an Kulturetats PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. November 2009 um 07:53 Uhr

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Karlsruhe (dpa/lsw) - Abgesagte Festivals, gekürzte Programme, klamme Sponsoren und unsichere Planungen - die Wirtschaftskrise hat auch die Kultur erreicht. Während aktuelle Spielpläne noch nicht abgespeckt und Kulturetats für das Jahr 2009 gesichert sind, fürchten viele Intendanten und Kulturdezernenten schmerzhaften Kürzungen in den künftigen Haushaltsplänen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse- Agentur dpa in Baden-Württemberg ergab. In zahlreichen Rathäusern wird mit Einsparungen in Höhe von zehn Prozent bei den Einrichtungen  und Festivals gerechnet.    «Gerade die kleinen empfindlichen Pflänzlein sind gefährdet», warnt Joachim Schönleber, Intendant des Belcanto-Festivals «Rossini in Wildbad». «Das Weitermachen wird für uns nicht einfach und international seht es geradezu erschreckend aus», sagte er im Gespräch mit der dpa.   

 

Noch herrsche oft die «Ruhe vor dem Sturm», hieß es bei vielen Dezernenten. Kulturförderungen seien aber freiwillige Leistungen. Da in den nächsten Jahren aber die eingesetztes Konjunkturprogramme ausgeglichen werden müssten und zudem Steuereinbrüche zu verkraften seien, würden sicherlich zunächst die Mittel für Theater, Festivals und Ausstellungen angegriffen.   

 

Es führe kein Weg an Kürzungen vorbei, warnte STUTTGARTS Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU). Nach ihren Plänen sollten bei Kultureinrichtungen mit mehr als 400 000 Euro Förderung pro Jahr 10 Prozent gestrichen werden, bei solchen unter diesem Betrag 5 Prozent. «Klar ist, das wir nicht einfach die Rasenmäher- Methode angewendet haben», verteidigte sie ihre Vorschläge.   

 

Schwer getroffen wären Festivals und kleinere Institutionen, denen die Stadt nur geringe Beträge zuschießt. Denn deren Zuschüsse sollen ganz oder teilweise gestrichen werden. So fürchtet die Akademie für gesprochenes Wort ohne den städtischen Zuschuss von 55 000 Euro um ihre Existenz. «Wir befürchten, dass das einen Teufelskreis in Gang setzt», sagte Geschäftsführerin Gisela Lohmann. Denn schlimmer als das Aus einzelner Einrichtungen sei für Stuttgart ein Bruch des Netzes kleinster Initiativen. Mit einer «Art Parade» am 19. November wollen die Kulturschaffenden auf die Gemeinderäte zugehen.   

 

Um den berüchtigten Zehnten geht es auch in KARLSRUHE: «Da der Stadt wegen der Wirtschaftskrise für den Haushalt 2010 zehn Millionen Euro fehlen, überprüfen wir momentan, wo wir sparen können», sagt der städtische Finanzexperte Lothar Meinzer. Nach dem derzeitigen Stand würden für eigene städtische Projekte wie die Bibliotheken, die Europäischen Kulturtage oder die Städtische Galerie zehn Prozent weniger zur Verfügung stehen. «Und auch die freiwilligen Leistungen werden um etwa fünf Prozent zurückgehen», vermutet Meinzer. Noch drastischer fielen die Einsparungen beim nächsten Doppelhaushalt 2011/12 aus: «Dann werden die Auswirkungen der Krise erst richtig deutlich werden.»   

 

Der Stadtetat von FRIEDRICHSHAFEN am Bodensee muss im kommenden Jahr um 30 Millionen Euro gekürzt werden. Auch dort sind tiefe Einschnitte angekündigt. «Komplette Schließungen etwa von Bädern, Bibliotheken oder Musikschulen wird es jedoch nicht geben», hieß es.   

 

Glück dagegen für FREIBURGS Kulturschaffende: Als der Doppelhaushalt 2009/10 beschlossen wurde, war die Wirtschaftskrise noch nicht so weit fortgeschritten. «So werden die kulturellen Einrichtung im kommenden Jahr wie geplant ihre Zuschüsse erhalten», sagt der stellvertretende Kulturamtsleiter Udo Eichmeier. Danach könne es aber drastische Einschnitten geben.   

 

In MANNHEIM steht nach Angaben der Stadt bereits jetzt «alles auf dem Prüfstand», in SCHWETZINGEN dagegen sind zumindest im kommenden Jahr keine Kürzungen geplant.   

 

ULMS Gemeinderat hat bereits Tatsachen geschaffen: Nach Angaben von Kulturbürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle werden in ihrem Ressort in den kommenden drei Jahren jeweils rund 0,9 Millionen Euro eingespart. Betroffen seien etwa das Theater, das Museum, die Bibliothek, die Musikschule und das Haus der Stadtgeschichte. Die Spielräume seien auf ein Minimum reduziert - die Personaldecke und die frei verfügbaren Mittel seien bereits vor der Krise auf einem niederen Niveau gewesen. «Gleichzeitig brechen im Kulturbereich Sponsorengelder weg», warnte Mayer-Dölle.   

 

Das merkt auch die Staatsgalerie STUTTGART. Als Landeseinrichtung ist sie von kommunalen Kürzungen nicht betroffen, aber das Museum ist bei großen Projekten auf Sponsoren wie die LBBW angewiesen - und bei «Drittmitteln» sei eine Zurückhaltung festzustellen, heißt es im Museum. Auf wackeligen Füßen steht auch die Planung des STUTTGARTER Trickfilmfestivals (ITFS): «Durch die insgesamt schwierig abzusehende wirtschaftliche Entwicklung können wir die Faktenlage für das ITFS =2010 im Moment noch nicht abschließend beurteilen», meint Geschäftsführer Dittmar Lumpp.   

 

Mit scharfer Kritik reagiert der Leiter des KARLSRUHER Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM), Peter Weibel, auf die Kürzungspläne der Rathäuser: «Es kann nicht sein, dass Banken und Industrie vonseiten des Staats unterstützt werden und an der Kultur gespart wird», meint der Medientheoretiker. Auch die Kultur sei eine systemtragende Säule, der Staat schade sich bei Einsparungen nur selbst.  Autor: Martin Oversohl, dpa



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