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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Dresdner Kunstsammlungen feiern 450-jähriges Bestehen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. November 2009 um 19:28 Uhr

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Dresden (dpa/sn) - Mit Ausstellungen und neuen Präsentationen feiern die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 2010 unter dem Titel «Zukunft seit 1560» ihr 450-jähriges Bestehen. «Wir erwarten ein phänomenales Jahr», sagte Generaldirektor Martin Roth am Donnerstag in Dresden. Dazu gehörten die Eröffnung der Türckischen Cammer, eine Schau zur Geschichte, Festkonzert und Festakt, die Wiedereröffnung des Albertinums als Haus der Moderne sowie zwei Präsentationen zur Erfindung des europäischen Porzellans vor 300 Jahren. Ohne die Hilfe von Partnern sei dies aber unmöglich, so Roth. «Das nächste Jahr wird schwierig, der Gürtel wird immer enger geschnallt.»   

 

Die Türckische Cammer wird im März in für rund 5,7 Millionen Euro ausgebauten Räumen im Schloss eröffnet. «Sie ist etwas ganz Neues», sagte Rüstkammer-Direktor Dirk Syndram. Auf 750 Quadratmetern würden rund 600 orientalische und orientalisierende Stücke einer der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art gezeigt. Sie waren über Jahrhunderte von sächsischen Herrschern durch diplomatische Geschenke, Beutestücke in Schlachten gegen die Osmanen oder Ankäufe exotischer Kunststücke zusammengetragen worden. Die Schau solle die osmanische Kultur und ihre Reflexionen in Europa widerspiegeln und sei zudem der erste Schritt zur Rückkehr der Rüstkammer ins Schloss.   

 

Zwei große Ausstellungen beleuchten wichtige Aspekte des Meissener Porzellans. «Triumph der Schwerter» (8. Mai bis 29. August 2010) in Dresden zeigt Luxusprodukte für Adel und Bürgertum. «Nach Erfindung des europäischen Hartporzellans 1710 war Meissen bis Ende des 18. Jahrhunderts tonangebend in Europa», sagte der Direktor der Porzellansammlung, Ulrich Pietsch. «Zauber der Zerbrechlichkeit» in Berlin werde zeitgleich Highlights aus europäischen Manufakturen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts präsentieren, die durch die Meissener Manufaktur beeinflusst wurden.   

 

Im Juni dann wird das Albertinum wiedereröffnet, das seit 2006 für 47 Millionen Euro saniert und um einen Depot mit modernsten Restaurierungswerkstätten erweitert wurde. Es soll die Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart in Malerei und Skulptur präsentieren. Die Skulpturensammlung bekommt zudem zwei Schaudepots. Ein Rundgang durch die Malerei der vergangenen 200 Jahre gibt einen Überblick über wichtige Epochen der Sammlung von Caspar David Friedrich bis Ludwig Richter. Drei Räume werden Dresdner Künstlern des 20. Jahrhunderts von Weltgeltung gewidmet werden: A.R. Penck, Georg Baselitz und Gerhard Richter.   

 

Parallel zur Albertinum-Eröffnung zeige die Galerie Neue Meister «als erstes Museum in Europa» die neusten Arbeiten von Jeff Wall, der die Fotografie in großen Sammlungen salonfähig gemacht habe, sagte Direktor Ulrich Bischoff.

 

 



Tags: dresden  
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