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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Roger Melis' Vermächtnis: Porträts und Reportagen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. November 2009 um 19:40 Uhr

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Von Elke Silberer, dpa

 

Aachen (dpa/lnw) - Bekannt gemacht haben ihn Porträts von Promis aus der Kulturszene: Roger Melis galt als einer der wichtigsten Fotografen Ostdeutschlands. Immer nahm er Menschen ins Visier. Zwei Monate nach seinem Tod zeigt das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum nun mit über 150 Originalfotografien in Schwarz-Weiß aus den Jahren 1965-1989 eine Werkübersicht. Eine Art Vermächtnis.   

 

Die berühmten Porträts sind dabei: Liedermacher Wolfgang Biermann als «preußischer Ikarus», die Lyrikerin Sarah Kirsch vor ihrer Ausreise in den Westen und die Schriftstellerin Anna Seghers. Aber das Gros der Ausstellung vom 14. November bis zum 7. Februar zeigt den Lebensalltag der Menschen in Ostdeutschland. In der DDR wurden viele ungeschönte Aufnahmen von ihm als «Müllkastenfotografie» geschmäht. Für «Die Zeit» war Melis dagegen der «Meister des ostdeutschen Fotorealismus».   

 

Müde blickende Menschen in dunklen Fabrikhallen. Selbstbewusste Bäuerinnen beim Baumschnitt auf der Obstwiese. Der Mann vor einem Holzstapel, von dem man auch ohne viel Worte weiß, dass er stundenlang gehackt hat und jetzt müde und zufrieden ist.   

 

Melis' Thema sind die Menschen. Er näherte sich «mit der Ehrfurcht vor dem Individuum», wollte den Menschen «nicht die Seele rauben», sagte Kuratorin Sylvia Böhmer am Donnerstag. Der Fotograf hatte sich auf die Ausstellung gefreut. Doch im September starb er mit 68 Jahren.   

 

Im Strom der Digitalität war der in Westberlin geborene Melis so etwas wie der letzte Mohikaner der klassischen Fotografie. Natürlich stand er immer selbst in der Dunkelkammer.   

 

Als wissenschaftlicher Fotograf hatte er begonnen, wurde 1968 freier Porträt- und Reportagefotograf unter anderem für «Die Zeit», die «Frankfurter Allgemeine» und verschiedene Verlage in Ost und West. Nach einer Auftragssperre für die DDR-Presse wegen eines Beitrags für die Zeitschrift «Geo» hatte er sich auf Buch- und Ausstellungsprojekte konzentriert. Ab 1989 folgten wieder verstärkt Reportage- und Porträtfotografien.

 

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