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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Mäzen Frieder Burda sieht in Krise auch Chance PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. November 2009 um 19:53 Uhr

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Baden-Baden (dpa/lsw) - Der Baden-Badener Mäzen Frieder Burda sieht in der Finanzkrise auch eine Chance: «Für den überhitzten Kunstmarkt ist es gut. Die Preise werden gesenkt. Das war ja nicht mehr normal, was in den letzten Jahren abgegangen ist», sagte Burda in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Kunstsammler, der mit bundesweit beachteten Schauen in den vergangenen fünf Jahren rund eine Million Besucher in sein Museum lockte, kann nicht nachvollziehen, dass für «ein Stück bemalte Leinwand» zweistellige Millionensummen ausgegeben werden. Der Kunstmarkt wird aus seiner Sicht jetzt «bereinigt». Viele Bilder, die als reine Spekulationsobjekte gekauft wurden, dürften nach seiner Einschätzung «am Ende wertlos» sein.   

 

«Jeder hat in der Krise auf eine Art und Weise Geld verloren - auch ich», sagte Frieder Burda. «Als Sammler ist man etwas vorsichtiger, man hat etwas weniger Geld zur Verfügung.» Er geht davon aus, dass die großen Sammler, Sponsoren und Mäzene sich die nächste Zeit zurückhalten werden. Dies treffe auch Institutionen wie das privat betriebene Baden-Badener Festspielhaus. «Ich glaube, dass das Festspielhaus einige Sorgen hat. Es wird fertige Produktionen übernehmen müssen», meinte Frieder Burda, der zugleich Sponsor und einer der Stifter des größten deutschen Opernhauses ist.   

 

Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser kann hingegen «derzeit keine aus der Konjunkturkrise abzuleitenden finanziellen Schwierigkeiten» für sein Haus sehen: «Ich kann die freundschaftliche Sorge Frieder Burdas glücklicherweise völlig zerstreuen», sagte der Kulturmanager. «Wir machen gerade große Pläne mit wunderschönen Eigenproduktionen bis in das Jahr 2015. Unsere ambitionierten Ziele in den Bereichen Privatförderung und Sponsoring gehen für 2009 und 2010 auf.» Beim Sponsoring sei das Ziel für dieses Jahr erreicht. Der Intendant ist «sehr sicher, dass wir das auch im nächsten Jahr schaffen werden». Die Einnahmen aus den Eintritten lägen dank des Publikumsinteresses über dem Plan.   

 

Frieder Burda sieht sein Museum als «krisenfest». Das von dem New Yorker Star-Architekten Richard Meier erbaute Haus war im Oktober 2004 an Baden-Badens Prachtmeile direkt an der Staatlichen Kunsthalle und nahe dem Kurhaus eröffnet worden. «Ich würde es auch heute wieder tun», so der zweite Sohn des Verlegerehepaars Franz und Aenne Burda; auch wenn er bei manchen Schauen wie der Wiener Ausstellung mit den wichtigsten Bildern der Habsburger-Sammlung draufzahlen musste. Schließlich hat sein Museum («mein Lebenswerk») mit seinen populären Ausstellungen inzwischen ein Millionen-Publikum gefunden.   

 

Nach Besuchermagneten wie Chagall, Gerhard Richter oder dem Blauen Reiter wird vom 21. November an der Künstler-Promi Georg Baselitz in einer gemeinsamen Retrospektive mit der benachbarten Staatlichen Kunsthalle vorgestellt. Künftig will es Frieder Burda etwas ruhiger angehen lassen: «Angefangen mit der Naturausstellung, dann kam Wien, dann der Blaue Reiter und nun Baselitz - wir haben in diesem Jahr zu viel gemacht. Ein Highlight im Jahr ist genug», beschreibt er sein Konzept. So ist für das kommende Jahr eine große Miró-Schau geplant. 2011 will er mit Aquarellen und Ölbildern den Maler Neo Rauch als einen Vertreter der jungen Kunst in Deutschland vorstellen.   

 

Mit inzwischen fast 1000 Werken zählt Frieder Burdas Sammlung zu den bedeutendsten in Europa; und sie soll weiter wachsen. «Sammeln ist ein bisschen wie eine Krankheit. Ich kann auch nach 40 Jahren nicht von der Leidenschaft lassen», bekannte Burda. Die Komplexe Gerhard Richter und Sigmar Polke, die einen Schwerpunkt seiner hochkarätigen Sammlung bilden, sieht er inzwischen als abgeschlossen an. Er erwirbt seit längerem vor allem Bilder von jungen Künstlern. Beim Kauf vertraut er nach wie vor seinem Instinkt und weniger ausgeklügelter kunsthistorischer Methodik: «Ich kaufe, was mir gefällt.» Und trifft dabei den Publikumsgeschmack: «Meine Besucher sind keine Kunsthistoriker, sondern einfach Leute, die Kunst mögen. Und wenn sie sich freuen, ist das meine ganz besondere Freude.» 

 

Gespräch: Susanne Kupke, dpa

 

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Tags: burda  frieder  baden  f  
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