| Imi Knoebel in der Ulmer kunsthalle weishaupt |
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| Freitag, 13. November 2009 um 13:46 Uhr | ||
Ulm (dpa/lsw) - Die kunsthalle weishaupt widmet ihre neue Ausstellung einem der bedeutendsten Schüler von Joseph Beuys: Imi Knoebel. Mit der Schau konzentriert sich das Museum erneut auf einen einzelnen Künstler. Zu sehen seien 16 großformatige Werke des in Düsseldorf lebenden Malers, sagte die Museumsdirektorin Kathrin Weishaupt-Theopold am Freitag in Ulm. Es handle sich dabei um 15 Arbeiten aus der Sammlung ihres Vaters, dem Mäzen Siegfried Weishaupt, und um eine Leihgabe. Die Werke stammen aus verschiedenen Schaffensperioden des Künstlers - beginnend mit dem frühesten Werk von 1978 bis hin zu zwei zeitgenössischen Arbeiten aus dem Jahr 2008. Die Schau ist vom 15. November 2009 bis 28. April 2010 zu sehen.
Knoebel gelte als einer der wichtigsten deutschen Vertreter der Abstraktion, erklärte die Direktorin. Er habe nie gegenständlich gemalt, sondern habe sich gleich mit abstrakten Werken befasst. Zudem habe er sich mit der russischen Revolutionskunst auseinandergesetzt. Der 1940 in Dessau geborene Künstler konzentriert sich dabei vor allem auf wenige Materialien: Hartfaserplatten und Keilrahmen, die für das materielle und geistige Gerüst hinter jedem Bild stehen.
Daneben sind in der kunsthalle auch weitere Werke aus der Sammlung Weishaupt zu sehen. Das Museum präsentiert in einer weiteren Etage einen Querschnitt geometrischer, konstruktiver Kunst etwa von Adolf Fleischmann, Günther Fruhtrunk und Rupprecht Geiger.
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