| Hamburgs Künstler protestieren gegen Sparpläne |
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| Sonntag, 15. November 2009 um 19:12 Uhr | ||
Hamburg (dpa) - Mit einem groß angelegten Protest wehren sich 66 Hamburger Künstler und Kulturschaffende gegen die vom Senat geplanten Kürzungen im Kulturetat. Auf zwei Zeitungsseiten im «Hamburger Abendblatt» (Montag) beziehen Prominente wie der Ballett-Intendant John Neumeier, Schriftsteller Siegfried Lenz, NDR-Chefdirigent Christoph von Dohnányi und die Moderatoren Johannes B. Kerner und Reinhold Beckmann Stellung gegen die Einsparungen. Sie befürchten, dass der Hamburger Kulturetat 2010 um mehr als zehn Millionen Euro (Kulturhaushalt derzeit: 211 Millionen Euro) gekürzt werden könnte.
Die Kritiker schreiben von ihrer Sorge um die Attraktivität des Standorts Hamburg (Ex-Finanzminister Manfred Lahnstein, SPD) und warnen, dass die Kürzung kontraproduktiv bei der Anwerbung privater Mittel sei (Reeder und Kulturförderer Hermann Ebel). Der Präsident der Freien Akademie der Künste, Armin Sandig, bezeichnet das Sparvorhaben als Katastrophe für «Gemeinsinn und humanes Leben».
Der Hamburger Senat will am Dienstag die Höhe der voraussichtlichen Steuerausfälle für das kommende Jahr bekanntgeben und Ende November konkrete Sparmaßnahmen für alle Ressorts beschließen. |
























































