| Sammlung Schack zum 100. Geburtstag wieder offen |
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| Dienstag, 17. November 2009 um 13:34 Uhr | ||
München (dpa/lby) - Zu ihrem 100. Geburtstag hat die Sammlung Schack in München ihre Verjüngungskur fast geschafft und ist nach monatelanger Umbaupause nun wieder für Besucher geöffnet. Nachdem im vergangenen Jahr bereits das Erdgeschoss neu gestaltet worden war, zeigt sich seit Dienstag auch das erste Stockwerk der Sammlung von Malerei des 19. Jahrhunderts mit neuem Gesicht. Jetzt fehlt nur noch das zweite Obergeschoss. «Es ist für uns ein großer Augenblick», sagte Klaus Schrenk, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, zur Eröffnung. Die Sammlung sei nicht nur wegen ihrer mehr als 200 Gemälde einzigartig, sondern auch deshalb, weil sie einen Einblick in die Sammelleidenschaft des 19. Jahrhunderts gebe.
Der Kunstsammler Adolf Friedrich Graf von Schack (1815-1894) hatte in den 1860er Jahren mit dem Aufbau seiner Sammlung begonnen. «Er hatte das große Gespür, sich dabei auf Anselm Feuerbach, Franz von Lenbach, Arnold Böcklin und Moritz von Schwind zu konzentrieren», erläuterte Schrenk. Die Sammlung ist allerdings älter als das Ausstellungsgebäude, das erst um 1909 von Kaiser Wilhelm II. eigens für die Schack-Galerie gebaut wurde. Die Modernisierung sei dringend notwendig gewesen, sagte Herbert Rott, Oberkonservator der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Während im 19. Jahrhundert Scharen von Kunstbegeisterten zur Schack-Galerie pilgerten, habe der Besucherstrom in den vergangenen Jahren deutlich nachgelassen. |
























































