| Skulpturen zeigen die Verwandlung der Daphne |
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| Donnerstag, 19. November 2009 um 18:24 Uhr | ||
Bremen (dpa/lni) - Die Verwandlung der Daphne von der Waldnymphe zum Baum aus der griechischen Mythologie fasziniert Bildhauer seit jeher. Das Bremer Gerhard-Marcks-Haus zeigt von diesem Sonntag an 25 Skulpturen mit begleitender Grafik vom Barock bis heute, die sich mit der Flucht der Daphne vor dem liebestollen Gott Apoll und ihrer Metamorphose beschäftigen. Darunter seien sowohl figürliche als auch abstrakte Werke, teilte das Museum am Donnerstag mit.
Zu sehen ist unter anderem eine Reproduktion von Gian Lorenzo Berninis filigran ausgearbeiteter Darstellung der Verfolgungsszene, die der Italiener zwischen 1622 und 1625 im Auftrag des Kardinals für die Villa Borghese in Rom schuf. Im Kontrast dazu stehen die abstrakten und monumentalen Formen zeitgenössischer Künstler.
So zeigt Hans Arps «Daphne I» (1955) eine Skulptur, die Teil eines anderen Kunstwerks war und mit groben Schnitten aus diesem herausgelöst wurde. Nach Angaben der Veranstalter steht sie für die Herausgerissenheit des Menschen aus der Natur. Während Iris Le Rütte die Daphne als Frauenleib mit einer Baumkrone ohne Blätter darstellt, präsentiert die überlebensgroße Bronze von Markus Lüpertz eine stolze, selbstbewusste Nymphe, die sich vom Baum gelöst hat (beide 2002).
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