| Jeanne-Claude-Kurator «unglaublich traurig» |
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| Freitag, 20. November 2009 um 18:07 Uhr | ||
Rostock/New York (dpa/mv) - Der Tod der Verpackungs-Künstlerin Jeanne-Claude hat beim Kurator einer ihrer letzten Ausstellungen in Deutschland große Bestürzung ausgelöst. «Ich bin unglaublich traurig darüber. Jeanne-Claude war eine tolle Frau und Künstlerin, wir hatte hier wunderbare Tage mit ihr», sagte Ulrich Ptak von der Rostocker Kunsthalle am Freitag der dpa. Ptak hatte zwischen Juli und Oktober 2006 eine große Sonderschau Jeanne-Claudes und ihres Mannes Christo betreut, die knapp 15 000 Besucher in die Kunsthalle der Hansestadt gelockt hatte. Jeanne-Claude war am Mittwoch im Alter von 74 Jahren in New York gestorben.
Ptak bezeichnete die international gefeierte Kreative, die im Sommer 1995 zusammen mit Christo den Berliner Reichstag verhüllt hatte, als «extrem warmherzig und umtriebig» zugleich. «Sie war nahbar, ist auf Besucher und Studenten persönlich zugegangen. Und sie hatte so viel Energie in sich.» Am meisten beeindruckt habe ihn Jeanne-Claudes «Grundhaltung der Unabhängigkeit und Freiheit».
Bei der Rostocker Schau hatten Christo und Jeanne-Claude Objekte und Skizzen zu ihrer für den Sommer 2010 geplanten Stoff-Bedeckung des Flusses Arkansas im US-Bundesstaat Colorado gezeigt. Auch Fotos und Zeichnungen zum Projekt «Pont Neuf, Wrapped» aus dem Jahr 1985 waren zu sehen. Er habe auch nach der Ausstellung Kontakt zu beiden gehalten, sagte Ptak. «Wir wollten uns eigentlich bald wieder einmal in New York treffen.» |
























































