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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Kinder im Fokus der Museen PDF Drucken E-Mail
Samstag, 21. November 2009 um 10:29 Uhr

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 Rostock/Schwerin (dpa/mv) - Die Museen in Mecklenburg-Vorpommern entdecken zunehmend Kinder und Jugendliche als neue Zielgruppe. Kinder, die heute fürs Museum begeistert werden, sind die Besucher von morgen, sagte der Vorsitzende des Landesmuseumsverbandes, Steffen Stuth, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Gute pädagogische Programme bedeuteten aber einen hohen Betreuungs- und Personalaufwand. Netzwerke diverser Häuser könnten da helfen, sagte Stuth in Rostock. Beispielgebend seien die Kunsthalle Rostock oder die neuen Naturkundemuseen Ozeaneum in Stralsund und Müritzeum in Waren.    

 

ROSTOCK: Die künftigen Stammkunden sollen in der Kunsthalle Rostock vor allem selbst aktiv werden. «Die Kinder müssen Spaß haben, damit sie regelmäßig wiederkommen», sagte Museumspädagogin Gudrun Kracht. «Kunst ist nicht intellektuell, nur Kreativität und Handwerk spielen eine Rolle.» Porträts und Tiere malen, Collagen, Drucke, Plastiken anfertigen, Farben aus Gemüse und Eiern anrühren und dazu zeitgenössische Kunst betrachten - die Aktionen seien so beliebt, dass sie sechs Monate im Voraus reserviert werden müssten. 170 Gruppen kamen bisher in diesem Jahr.    

 

ROSTOCK: Jährlich 150 bis 200 Gruppen besuchen das Kulturhistorische Museum im Kloster zum Heiligen Kreuz, wie Heidrun Lorenzen mitteilte. Spielzeug basteln, Fliesen bemalen, Drachen zeichnen, Drucke oder Collagen selbst herstellen - all das gehört zu den Rennern bei den Jüngsten.    

 

SCHWERIN: Geführte Spaziergänge durch die Kunst des 16. bis 21. Jahrhunderts gibt es im Staatlichen Museum Schwerin für Kinder jeden Alters, wie Heidemarie Otto sagte. «Mit Messer, Pfeffer und Zitrone» heißt das Programm zu holländischen Stillleben, «Tiere im Museum» können in «Oudrys gemalter Menagerie» mit der Nashorndame «Clara» entdeckt werden. «Es glitzert und funkelt» heißt es, wenn Schmuck auf Gemälden zu finden und selbst zu gestalten ist. «Experimente mit Farbe und Co.» bringen den Kids Maltechniken näher.    

 

SCHWERIN: Das Landleben vergangener Jahrhunderte ist Thema der Aktionen im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß. Fast 50 Grundschulklassen mit 1000 Kindern entdeckten dieses Jahr alte Spiele neu, bastelten Strohpuppen oder Weidenflöten, stellten Butter her oder erlebten in der alten Dorfschule eine Unterrichtsstunde wie vor hundert Jahren, wie Ethnologe Volker Janke sagte.    

 

STRALSUND: Dem Haifisch die Zähne zeigen, Seeigel streicheln, Riesen-Kraken beobachten oder dem Gesang der Wale lauschen dürfen Kids im 2008 eröffneten Ozeaneum, dem Flaggschiff des Deutschen Meeresmuseums. Dazu unternehmen sie entlang der Aquarien geführte Expeditionen durch die Kaltwassermeere der nördlichen Erdhalbkugel. Projekttage, Themenwerkstätten, Ferienprogramme und Familiensonntage sowie der Kinder- und Jugendclub würden gut angenommen, sagte Pressesprecherin Karin Hellmeier.    

 

WAREN: «Reisen auf den Flügeln der Zugvögel» können die Jüngsten im  Natur-Erlebnis-Zentrum Müritzeum. Das Haus wurde im August 2007 eröffnet und gehört wegen seiner modernen, kindgerechten Präsentation von Flora und Fauna der Mecklenburgischen Seenplatte zur Bundesinitiative «Land der Ideen». In Aktionen für Kids werde etwa die Mystik von Mooren beleuchtet oder erforscht, was Fisch, Krebs und Co. so erleben, sagte Geschäftsführer Thomas Kohler. In diesem Jahr kamen rund 5000 Schüler.    

 

GREIFSWALD: Mit Kostümen und Musik locken Museumspädagogen die Kids ins Pommersche Landesmuseum. Fast täglich seien Schülergruppen unterwegs, pro Jahr rund 250, sagte Mitarbeiterin Juliane Radike. Aktuell gehe es um Weihnachten in einem Gutshaus und die Begleitung zur Sonderausstellung «Richard Fleischhut - Mit der Kamera in die Welt». Laufend angeboten werde eine Museumsrallye.    

 

NEUBRANDENBURG: Den Weg über die Lehrer zu den Kindern geht die städtische Kunstsammlung. In Fortbildungskursen bekommen Pädagogen durch Künstler oder Museumsmitarbeiter jede Sonderausstellung vorab erläutert, damit sie ihre Schüler selbstständig durch die Galerie führen können, wie Museumsleiterin Merete Cobarg erklärte. Im «Atelier» stehen für weiterführende Schulprojekte Staffeleien, Farben und Spiele bereit.    

 

RIBNITZ-DAMGARTEN: Das «Gold der Ostsee» zu Schmuck schleifen können Kinder im Deutschen Bernsteinmuseum. In die nach eigenen Angaben größte deutsche Bernsteinsammlung komme bereits ein Viertel der gut 80 000 Besucher pro Jahr in Familie gegenüber 15 Prozent Busreisenden, sagte Museumsdirektor Ulf Erichson. Geplant sei künftig eine Wissensrallye durchs Museum.    

 

GÜSTROW: Schreiben wie Barlach, Pantomime-Spielen oder Gestalten mit Farben, Stiften, Ton und Stoffen können die Jüngsten in den Häusern der Ernst-Barlach-Stiftung. Der Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller Barlach (1870-1938) lebte und arbeitete von 1910 an in Güstrow. Mehr als 2000 Kinder und Jugendliche würden pro Jahr betreut, sagte Stiftungs-Geschäftsführer Volker Probst.    

 

PEENEMÜNDE: Geschichtsaufarbeitung, internationale Begegnung und Friedenspädagogik stehen im Mittelpunkt der Jugendarbeit in der ehemaligen NS-Waffenschmiede auf Usedom. Das Historisch-Technische Museum im Kraftwerk der früheren Heeresversuchsanstalt bietet altersbezogen thematische Führungen, Seminare, Vorträge, Workshops und -camps, um mit jungen Leuten Fragen der Technologie, Ökologie, Politik und Ethik zu diskutieren, sagte Pädagogin Ute Augustat. Pro Jahr kommen rund 30 000 Schüler aus dem In- und Ausland.    

 

ANKLAM: Rund 200 Gruppen im Jahr zählen die Museumspädagogen im städtischen Otto-Lilienthal-Museum (Ostvorpommern). Die Kids können ins Cockpit einer Antonow An-2 klettern, einen selbst gebauten Heißluftballon steigen lassen oder eine Dampfmaschine in Bewegung sehen. «Wie der Mensch seine Flügel bekam» oder «Vom Vogel zum Flugzeug» heißen experimentelle Streifzüge durch das Haus in der Geburtsstadt des Flugpioniers Lilienthal (1848-1896) oder auf dem Anklamer Flugplatz, sagte Leiter Bernd Lukasch.  ääUmfrage: Grit Büttner, dpa

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