| Bauhaus-Stätten betreuen gemeinsam Nachwuchsforscher |
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| Montag, 23. November 2009 um 18:25 Uhr | ||
Weimar/Dessau (dpa/sa) - Die Bauhaus-Stätten in Weimar, Dessau und Berlin betreuen erstmals gemeinsam internationale Nachwuchsforscher. Zum Auftakt des Kooperationsprojekts «Bauhaus-School» empfing die Klassik Stiftung Weimar am Montag zehn Studenten aus China, Japan, Ungarn, Russland, Israel, den USA und Deutschland. Sie werden in den kommenden Tagen noch die Stiftung Bauhaus Dessau und das Bauhaus- Archiv in Berlin besuchen. «Der Schwerpunkt liegt auf der unmittelbaren Begegnung mit den Ideen und Artefakten des Bauhauses an den originalen Schauplätzen», heißt es in der Programmbeschreibung.
Die Klassik Stiftung Weimar zieht mit den Nachwuchsforschern den Kreis von Johann Wolfgang Goethe bis zu der Architekturschule, erläuterte der wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Siebenbrodt. So habe Johannes Itten, der 1919 bis 1933 Meister am Bauhaus war, in seinen Arbeiten auf die Farbenlehre Goethes zurückgegriffen. «Mit der Erkenntnis über die Wirkung von Farben auf Gefühle ließ schon Goethe die Räume seines Hauses bewusst farblich gestalten.» In Dessau werden die Studenten unter anderem die von Walter Gropius entworfenen Meisterhäuser und die Siedlung Dessau-Törten besuchen, in Berlin das Mies-van-der-Rohe-Haus und die Bundesschule Bernau.
Die «Bauhaus-School» wird mit Lottogeldern finanziert. Sie arbeitet außerdem mit mehreren Partneruniversitäten zusammen, darunter die TU Berlin, die Architektur-Akademie im russischen Jekaterinburg, dem Hampshire College im US-amerikanischen Massachusetts und der Tongji-Universität in Shanghai. |
























































