| Bauhaus – Warum in die Ferne schweifen? Gotha statt New York! |
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| Montag, 23. November 2009 um 18:26 Uhr | ||
Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York zeigt seit 8. November und noch bis 25. Januar 2010 die Ausstellung „Bauhaus 1919–1933: Workshops for Modernity“ und feiert damit wie auch einige Ausstellungen in Deutschland das 90. Gründungsjubiläum des Bauhauses. Die berühmte Architektur- und Gestaltungsschule, 1919 in Weimar gegründet, wird im MoMA mit ihren Ideen und Werken zur neuen Sachlichkeit präsentiert. Auch der Einfluss der Bauhäusler auf die Entwicklung des Designs im 20. Jahrhundert spielt eine bedeutsame Rolle.
Die gegenwärtige Ausstellung der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha „Modern, aber nicht modisch – Bauhauskünstler in Gotha“ stellt Kunstwerke und Objekte aus, die zeitgleich auch in New York zu sehen sind. Marianne Brandts Tee-Extraktkännchen, 1924 am Bauhaus Weimar gearbeitet, existiert weltweit in nur fünf Exemplaren und zählt zu den besonders wertvollen Stücken beider Ausstellungen. Gleichzeitig ist in beiden Museen die Tischuhr ausgestellt, die Marianne Brandt in Gotha um 1930 für die Metallwarenfabrik Ruppelwerk entworfen hat und eine Designikone des vergangenen Jahrhunderts ist.
Nicht nur wer sich die Kosten für eine Reise nach New York sparen möchte, wird auch in der Gothaer Ausstellung auf seine Kosten kommen. |
























































