| Museumsrundgang - 24.11.2009 |
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| Dienstag, 24. November 2009 um 06:33 Uhr | ||
Picasso und die erotische Kunst Japans in Barcelona
Barcelona (dpa) - Die Erotik ist eines der Hauptthemen im Werk von Pablo Picasso (1881-1973). Weniger bekannt dürfte sein, dass der große spanische Maler sich unter anderem von der japanischen «Shunga»-Kunst des 19. Jahrhunderts inspirieren ließ. Im Picasso-Museum in Barcelona ist noch bis zum 14. Februar 2010 eine Auswahl von rund 100 dieser «Kopfkissenbilder» zu sehen. Einige der Drucke stammen aus der privaten Sammlung des Malers und sind erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Die Ausstellung veranschaulicht auch, welche Bilder Picassos auf der Grundlage der japanischen Vorlagen entstanden, darunter etwa «Mujer y pulpo» (Frau und Tintenfisch) aus dem Jahre 1903.
Alexender Calders Skulpturen in Rom
Rom (dpa) - Der römische «Palazzo delle Esposizioni» zeigt jetzt eine große Retrospektive des US-amerikanischen Künstlers Alexander Calder (1898-1976). Geboren in Pennsylvania als Sohn einer Künstlerfamilie verband der gelernte Ingenieur physikalisches Wissen mit künstlerischer Lebensfreude. Inspiriert vor allem von den abstrakten Geometrien Joan Miros, den der Amerikaner in Paris kennen und schätzen lernt, wird Calder zum Erfinder des «Mobiles» und mit seinen lustigen und lyrischen Skulpturen zum Pionier der kinetischen Kunst. Die in sieben Sektionen aufgeteilte römische Retrospektive lädt zu einem weitläufigen Spaziergang durch den künstlerischen Werdegang Calders ein. Zu sehen sind Skulpturen, Malereien und Zeichnungen aus zahlreichen öffentlichen und privaten Calder- Sammlungen, unter anderem aus New York, Paris, Köln und Dallas. Die Schau «Calder» ist bis zum 14. Februar 2010 in Rom zu bewundern.
Spielsachen aus Bambus und Blech in Wien
Wien (dpa) - Ein Cabrio aus einer Fischkonservendose aus dem Kongo, ein Gokart aus einer indonesischen Kokospalme oder ein Stein-Bus aus Äthiopien: Selbst gefertigtes Spielzeug von Kindern aus Afrika, Asien und Lateinamerika ist jetzt im Wiener Leopold Museum zu sehen. Unter dem Titel «Bambus, Blech und Kalebassen. Das andere Spielzeug» vereint die Schau rund 250 Exponate aus der Sammlung des österreichischen Ethnologen Fritz Trupp. Aber so originell und spaßig die Spielgeräte auch aussehen, so schmerzhaft sind teilweise die Hintergründe, vor denen die Objekte entstanden: Oftmals haben die Kinder bei der Herstellung auch traumatische Erlebnisse wie Bürgerkrieg oder Umweltzerstörung verarbeitet. Die Ausstellung bleibt bis zum 3. Februar 2010 geöffnet.
Tim Burton in New Yorker MoMA
New York/Los Angeles (dpa) - Regisseur Tim Burton, Meister des amerikanischen Gruselkinos, ist Gegenstand einer umfassenden Retrospektive im New Yorker Museum of Modern Art. Bis Ende April zeigt das Museum Zeichnungen, Fotografien und Filmrequisiten des gelernten Trickfilmzeichners, der durch Streifen wie «Beetlejuice», «Batman», «Edward mit den Scherenhänden», «Nightmare Before Christmas», «Charlie und die Schokoladenfabrik» und «Sweeney Todd» im Kino berühmt wurde. Zu den mehr als 700 Ausstellungsobjekten gehören auch Skizzen, Skulpturen, Kostüme, Puppen und Videos. Der heute 51 Jahre alte Kalifornier hatte schon als Teenager eine Vorliebe für skurrile Figuren und gruselige Geschichten. Parallel mit der Ausstellung zeigt das MoMA auch die wichtigsten Filme des Leinwandgenies. |
























































