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Mittwoch, 25. November 2009 um 19:12 Uhr |
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Berlin (dpa) - Die Bundesrepublik hat ein Gemälde des österreichischen Malers Hans Makart (1840-1884) an die Erbin der früheren Eigentümerin zurückgegeben. Das Bild «Siesta am Hofe der Mediceer», das sich seit 1966 als Leihgabe der Bundesrepublik im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster befand, sei 1940 von der jüdischen Besitzerin unter dem Druck der NS-Verfolgung verkauft worden. Über den Erlös habe die Frau aber nie verfügen können, teilte das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen am Mittwoch in Berlin mit. Mit der Rückgabe erfülle die Bundesrepublik die Vorgaben der sogenannten «Washingtoner Konferenz», die den Umgang mit NS-Raubkunst regelt.
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